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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kita In Hundsmühlen: Bedenken noch nicht ausgeräumt

20.01.2018

Hundsmühlen /Wardenburg So, wie die neue Kita in Hundsmühlen geplant ist, soll sie auch entstehen – und auch, wo sie genau geplant ist. Das zumindest hat am Donnerstagabend im Rathaus Wardenburg der Ausschuss für Jugend und Soziales dem Verwaltungsausschuss empfohlen.

Im Vorfeld gab es Bedenken des Ortsvereins Hundsmühlen, beziehungsweise von direkten Anliegern des Grundstückes. Und auch jetzt sind diese noch nicht ausgeräumt.

Planung vorgestellt

Im Ausschuss stellte Stefan Steinkamp vom Architektenbüro Droste, Droste und Urban die Planung auf dem neuesten Stand vor. Die Kita soll vier Gruppenräume umfassen, jeweils zwei im Kindergarten- und Krippenbereich. Für jeden dieser Räume gibt es einen Ruheraum. Die Parkplatzsituation sei im Vorfeld stark diskutiert worden, so Steinkamp. Für mehr Stellplätze am Eingang müsste man jedoch mindestens einen Raum opfern.

Derzeit geht die Verwaltung von einem Bedarf an drei Krippengruppen und einer Kindergartengruppe aus. Ratsfrau Hilke Kenkel-Schwartz äußerte die Frage, ob jedes Konzept in die Bauplanung passe.

Ein pädagogisches Konzept sei noch nicht in die bauliche Planung mit einbezogen. Allerdings, so betonte Bürgermeisterin Martina Noske, würde sowohl der künftige Träger als auch die künftige Leitung bei der Planung stets mit am Tisch sitzen. Es gebe noch graue Bereiche und manche Räume seien noch nicht definiert, fügte Stefan Steinkamp hinzu.

Zum Thema Verkehr auf der Diedrich-Dannemann-Straße warf Ratsherr Arnold von der Pütten (CDU) die Frage auf, ob denn ein Tempolimit angedacht sei. „Die neuen Gesetzregelungen lassen es zu, im Bereich vor der Kita die Geschwindigkeit auf 30 km/h herunterzusetzen“, sagte Noske. Dies werde auch beantragt. Der Ortsverein Hundsmühlen, genauer gesagt die Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung“, hatte in einem Schreiben an die Verwaltung seine Zweifel an der Standortwahl bekundet. Gegen die bautechnische Planung oder die generelle Errichtung der Kindertagesstätte habe man keine Bedenken und dies würde auch von der Bevölkerung so unterstützt.

Keine Zurückstellung

Dennoch: Laut der Mitteilung des Ortsvereins bestünden wesentliche Bedenken zur verkehrlichen Anbindung, zur Parksituation und zur gefahrlosen Organisation des Bring- und Holdienstes durch die Eltern. Für die FWG/Die Linke-Gruppe stellte Ratsfrau Heike Hohnholt-Dannemann (FWG) einen Antrag auf Zurückstellung – bis die Bedenken des Ortsvereins ausgeräumt seien. Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Auch ein direkter Anlieger des Geländes an der Diedrich-Dannemann-Straße äußerte sich in der Einwohnerfragestunde zu diesem Thema. Er befürchte ein Verkehrschaos, da sich vor allem auch durch die geplante Ampelanlage der Verkehr vor der Kita stauen könne. Auch die stark frequentierte Bushaltestelle sah er im Zusammenhang mit dem Bringen und Abholen der Kinder kritisch.

Zeit läuft davon

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Den Bedenken des Ortsvereins stimme er weitestgehend zu, sagte Armin Köpke (CDU). Aber: „Uns sitzt die Zeit im Nacken.“ In diesem Moment sehe er keine ernsthafte Alternative für das Gelände. Und der Bedarf sei da. Bei der Grundschule Hundsmühlen, so wie es der Ortsverein wünscht, sehe er keinen Ort für ein Grundstück. Auch Bürgermeisterin Noske stimmte dem zu. Die Schule solle um eine Pausen- und Esssituation sowie einen Klassenraum erweitert werden. Eine Suche nach einem neuen Grundstück schloss Köpke aus.

„Jetzt zu sagen, ich will auf diesem Grundstück bauen – durch zeitliche Gründe – ist keine gute Idee“, setzte dem Wilfried Koslowski vom Ortsverein Hundsmühlen entgegen. Das letzte Wort hat der Verwaltungsausschuss, der am 31. Januar nicht-öffentlich tagt.

Tonia Hysky Redakteurin / Redaktion Kultur/Medien
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