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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Brücken bauen zu Bauernhöfen

24.03.2018

Huntlosen /Landkreis Das Signal kam an: „Nur, wenn wir offen aufeinander zugehen, kann es eine Verständigung geben“, warb Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, für ein besseres Miteinander. Die CDU-Politikerin, seit gut 100 Tagen im Amt, versteht sich als „Brücken-Bauerin“ zu den Höfen. Ihre Entscheidungen wolle sie von wissenschaftlichen Erkenntnissen abhängig machen.

Otte-Kinast war am Donnerstagabend Ehrengast bei der Jahreshauptversammlung des Maschinenrings Oldenburger Land in Huntlosen. Die Maschinenringe leisteten einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Landwirtschaft, lobte die langjährige Vorsitzende des Niedersächsischen Landfrauenverbandes vor den 140 anwesenden Mitgliedern. In ihrer Rede streifte sie wichtige aktuelle Themen – vom drohenden Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bis zu den Sorgen vor der weiteren Ausbreitung des Wolfes.

Bei der Umsetzung der neuen Gülleverordnung dürften die Bauern nicht allein gelassen werden. Um Lagerkapazitäten für Wirtschaftsdünger zu schaffen, müsse die öffentliche Hand die Landwirte unterstützen, forderte die Ministerin. Für Regionen, die Gülle aufnehmen wollen, müsse das auch interessant sein. Otte-Kinast wies darauf hin, dass derzeit ein Zertifizierungssystem für Wirtschaftsdünger entwickelt werde, an dem sich auch der Maschinenring beteilige.

Die Ministerin wies darauf hin, in der Diskussion um den Breitbandausbau die Modernisierung des Mobilfunk-Netzes nicht zu vergessen. Das sei auch notwendig für die Landmaschinen 4.0. Zudem müsse es gelingen, jungen Menschen, die gern Landwirte werden und einen Hof übernehmen wollten, mehr Sicherheit zu geben.

Auch die Diskussion behandelte viele Themen. Die Initiative des früheren Landwirtschaftsministers Christian Meyer (Grüne), die Haltung von Sauen in sogenannten Kastenständen langfristig abzuschaffen, sprach Friedrich Ahlers (Düngstrup) an. Otte-Kinast sagte zu, das Thema mit in die Agrarminister-Konferenz zu nehmen. Günter Westermann (Meierhafe) griff den Umgang mit Kompensationsmaßnahmen auf, Markus Becker (Wildeshausen) die Baulandgewinnung. Die Ministerin mahnte: „Wir müssen auf unsere landwirtschaftlichen Flächen aufpassen!“ Den engagierten Auftritt würdigten die Mitglieder mit viel Applaus. Übrigens: Nicht nur in der Außendarstellung, auch intern hat die CDU-Frau einiges umgestellt. In der Kantine des Ministeriums gebe es nun jeden Mittwoch Wildbret. Das komme gut an. Einen Jagdschein habe sie aber nicht, verriet Otte-Kinast der NWZ.

Goldene Ehrennadel und Präsent (von links): Rainer Fortmann, sein Nachfolger Dennis Hellbusch, Rolf Breitenbach und Laudator Wulf Petram (Nienburg). BILD: Stefan Idel

Rainer Fortmann neuer Ehrenvorsitzender

Ende einer Ära: Nach 28 Jahren gab Rainer Fortmann (Bürstel) das Amt des 1. Vorsitzenden ab. Der 65-jährige Landwirt war aber bereits seit 1986 im Vorstand des Maschinenrings engagiert. Zu seinem Nachfolger wählte der geschäftsführende Vorstand Dennis Hellbusch aus Hellbusch (Großenkneten).

In seiner Laudatio würdigte Wulf Petram, der frühere Landesgeschäftsführer der Maschinenringe, Fortmann als überaus tatkräftig und kompetent. Er habe maßgeblich an der Verschmelzung der drei Maschinenringe zum Maschinenring Oldenburger Land mitgewirkt und sich 1991 für die Gründung der Agro-Dienst GmbH eingesetzt.

Als Anerkennung für die 36-jährige Vorstandsarbeit wurde Fortmann mit der Goldenen Ehrennadel des Maschinenrings ausgezeichnet. Außerdem wählten ihn die Mitglieder zum neuen Ehrenvorsitzenden.

In den Vorstand gewählt wurden Rainer Bolling (Sandkrug), Dennis Hellbusch, Theis Köster (Tweelbäke), Ralf Osterloh (Dötlingen) und neu Mark Wieker (Ganderkesee). Neben dem neuen 1. Vorsitzenden Dennis Hellbusch gehören damit dem geschäftsführenden Vorstand an: Hajo Suhr (Benthullen), Bernd Kunst (Uhlhorn), Bernd Reinke (Einen), Heiko Loskamp (Ganderkesee) und Henning Wieting (Sannum). Zu neuen Kassenprüfern wurden Jörg Neumann und Thorsten Klatte gewählt.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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