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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verkehr: Straße zu schmal: für Radler gefährlich

29.06.2020

Huntlosen Wer an der Einmündung der Straße „Am Sportplatz“ steht und nach links und rechts schaut, kann es nicht übersehen: Entlang der Fahrbahn der Landesstraße 871 (Hatter Straße) am Huntloser Ortsausgang ist der Seitenraum weiträumig ausgefahren. Zum Geh- und Radweg bleibt oft nur noch ein kleiner grüner Streifen. Die Anlieger fürchten daher um die Sicherheit der Radler, nicht zuletzt der Schulkinder. Die Kommunale Alternative (KA) ist seit Jahren mit den Anliegern im Dialog und war jüngst zu einem Termin vor Ort.

Als Ergebnis der gemeinsamen Besichtigung hat die Fraktion einen ausführlichen Antrag an die Gemeinde, den Landkreis, die Straßenbauverwaltung und die hiesigen Bundes-, Landtags- und Kreistagsgeordneten formuliert. Er zielt in zwei Richtungen: kurzfristig die Situation durch Tempolimit und weitere Maßnahmen zu entschärfen, langfristig durch bauliche Veränderungen.

Die Ausgangslage: Die L 871 ist zwischen Ortsausgang Huntlosen und Dehlandbrücke deutlich schmaler als im sonstigen Streckenverlauf. Die Breite liegt bei 5,20 Meter. Die Folge ist, dass bei Gegenverkehr – insbesondere unter Beteiligung breiterer Fahrzeuge – Verkehrsteilnehmer regelmäßig den Fahrbahnseitenraum mitnutzen müssen, um ein sicheres Passieren zu ermöglichen. „Diesen Umstand belegen eindeutig ausgefahrene Fahrbahnseitenräume, lässt sich aber auch täglich beobachten“, so KA-Ratsherr Carsten Grallert. Die regelmäßige Mitnutzung des Seitenraums sieht er als Gefahr, „hierbei die Gewalt über das Fahrzeug zu verlieren und ins Schleudern zu geraten“. Sie betrifft auch die Nutzer des unmittelbar nördlich verlaufenden Geh- und Radweges. Grallert dazu: „Man muss kein Verkehrsexperte sein, um zu erkennen, welche Folgen es nicht nur theoretisch haben kann, wenn ein Fahrzeug ins Schleudern gerät und hierbei über den Geh- und Radweg ,fliegt’.“

Als Sofortmaßnahme bittet die KA, dass der Landkreis Oldenburg als zuständige Straßenverkehrsbehörde verkehrsbehördliche Anordnungen prüfen und beschildern soll. Denkbar seien eine Geschwindigkeitsbegrenzung (möglichst auf 50 km/h) sowie ein Durchfahrtverbot für entsprechende schwere beziehungsweise breite Fahrzeuge sowie ein Überholverbot.

Die Kommunale Alternative fordert vom Land Niedersachsen beziehungsweise der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zudem Planungen zur sichereren Straßengestaltung in diesem Abschnitt der L 871. Favorisiert wird ein Abrücken des Geh- und Radwegs von der Straße. Zum Schutz vor den Fahrzeugen könne zwischen Fahrbahn und Geh- und Radweg zusätzlich eine „Barriere“ (kleinerer Wall beziehungsweise Seitenschutzplanke) errichtet werden, meint Grallert. Ein anderer Weg wäre die Fahrbahnverbreiterung, um sicheren Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Das könnte allerdings zu erhöhtem Tempo führen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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