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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Im Einsatz für Tiere aller Art

13.06.2014

Wildeshausen /Altona Tom, Lukas und Tobias sind begeisterte Angler – genau wie ihre Väter bzw. Onkel. Doch die drei Jungs ziehen nicht nur Fische aus dem Wasser, sondern bauen auch – zusammen mit den übrigen Mitgliedern der Jugendgruppe des Fischereivereins Wildeshausen – Insektenhotels, Eidechsen-Sonnenbänke, Fledermauskästen und vieles mehr.

So viel jugendliches Engagement war der Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg einen Preis wert. Am Donnerstagnachmittag verlieh Kuratoriumsvorsitzender Michael Feiner der Jugendgruppe den Umweltschutzpreis 2014 sowie einen Scheck über 750 Euro.

„Uns liegt viel daran, naturnahe Angler auszubilden“, betonte der Vorsitzende des Fischereivereins, Jens Pfänder, während der Feier. Neben der alljährlichen Müllsammelaktion biete man deshalb zweimal im Jahr einen Naturschutztag an den Teichen in Altona an, die der Verein von Familie Ahrmann gepachtet habe. „Die Resonanz ist jedes Mal riesig“, freut sich Pfänder.

Ralf Siemer, Naturschutzbeauftragter des Fischereivereins, hob den sozialen Aspekt hervor: „Bei uns lernen die Jugendlichen, wie wichtig Teamarbeit ist.“

Ebenfalls mit dem Umweltschutzpreis geehrt wurden Paula und Otto Möllmann aus Halenhorst für die Duldung und Förderung von Mehlschwalbennestern an ihrem Wohnhaus. Sie bekamen eine Prämie von 250 Euro. „Wir freuen uns jedes Jahr im Frühling, wenn die Schwalben kommen, und im Herbst, wenn sie wieder gehen“, schmunzelte Paula Möllmann bei der Preisübergabe. Ihre Aufgabe sei es schließlich, den vielen Dreck der Vögel jede Woche zu entfernen. „So veel Vagelschiete up de Fensterbänke“, würden manche Besucher staunen.

„Wir haben die Lethe ganz in der Nähe, die den Vögeln wohl ideale Bedingungen bietet“, mutmaßt Ehemann Paul. Im Winter würden die Nester am Haus häufig von Spatzen bevölkert. „Die räumen das Feld im Frühling nicht immer freiwillig und müssen von den Mehlschwalben teils erst einmal weggekämpft werden“, berichtete der Naturfreund.

32 bewohnte Nester haben die Möllmanns aktuell an ihrer hohen Hauswand. „Uns würde sehr interessieren, wo noch solche Kolonien sind“, hofft Bernd Lögering von der Naturschutzstiftung auf Resonanz in der Öffentlichkeit.

Schade fand Kuratoriumsvorsitzender Michael Feiner, dass es diesmal nur vier Vorschläge für den Umweltschutzpreis gab. „Wir haben zwar im Vorfeld viel Werbung gemacht und alle Schulträger angeschrieben, aber die Naturentfremdung nimmt zu“, bedauerte er. Umso toller sei das Engagement der jetzt ausgezeichneten Pioniere, die hoffentlich nächstes Jahr viele Nachfolger fänden.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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