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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Inklusion noch stärker fördern

20.02.2013

Sannum Es tut sich einiges auf dem Gut Sannum der Stiftung Gertrudenheim. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum e.V.“ ging Einrichtungsleiter Hans-Werner Kuhlmann auf die aktuelle Entwicklung ein. Dabei steht derzeit der im Bau befindliche Pflegebereich im Blickpunkt. „Der Bau soll zum Sommer fertig sein. Dann aber erst als Ausweichmöglichkeit, denn die Häuser Hunte, Altburg und Bäke sollen bis 2015 saniert, modernisiert und energetisch für die Zukunft umgebaut werden“, berichtete Kuhlmann. Ziel sei es, Einzelzimmer mit eigenen Sanitäranlagen zu schaffen und so die Wohnqualität zu steigern. Seit 25 Jahren sei in diesen Häusern keine Sanierung mehr durchgeführt worden. Nun sei es Zeit für eine neue Raumstruktur.

Parallel zur neuen Pflegeabteilung wird der alte Bullenstall hergerichtet. „Hier wird dann ein Hofladen mit Kühlung und echter Angebotspalette entstehen.“ Auch an eine Kreativ-Werkstatt an dieser Stelle wird gedacht. Zusätzlich entsteht ein Gruppenraum mit Kamin und Seminarraum für 45 Gäste.

Im Garten entsteht ein neues, für den Aufenthalt geeignetes Gewächshaus mit 200 Quadratmetern Grundfläche. Finanziert wird das ehrgeizige Vorhaben vor allem aus eigenen Rücklagen.

Zum neuen Kurs auf Gut Sannum gehört auch die stärkere Ausrichtung auf den ersten Arbeitsmarkt für die Bewohner. „Insgesamt soll über alle Tage ein größerer Gäste- und Kundenstrom die Anlage beleben.“

Auch berichtete Kuhlmann, dass die Einrichtung zurückgekehrt sei zur Entlohnung der 130 Mitarbeiter nach dem alten öffentlichen Tarif (TVÖD).

Um die Inklusion und damit die Teilhabe von Behinderten zu fördern, wird ein Projekt mit den Berufsbildenden Schulen geplant. Eine acht mal vier Meter große Fachwerkscheune, die gekauft wurde, soll in einer Gemeinschaftsaktion wieder aufgebaut werden.

Der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ unterstützt seit Jahren Bewohner und Mitarbeiter ideell und finanziell Die Wahlen zum Vorstand des Förderkreises brachten zwei Veränderungen. Während die erste Vorsitzende Heike Wolters-Becker, 2. Vorsitzender Dr. Detlev Lauhöfer, Kassenwart Michael Feiner und Schriftführerin Silke Müller wiedergewählt wurden, schieden bei den Beisitzern Rolf Jessen und Christa Vezis aus. Beide sind Gründungsmitglieder. Jessen war lange Jahr Vorsitzender und bis zuletzt im Beirat tätig und sagte auch für kommende Jahre seine Hilfe zu. Als Dankeschön überreichte die Vorsitzende jeweils einen Präsentkorb. Neue Beisitzer sind Siegrid Ehmen, Hans-Gerd Dörrie und Michael Müller. Im Amt als Beisitzer bleiben Anke Marien, Ulrike Meyer, Gabriele Müller, Klaus Rusinowskyi, Traute Schröder und Karl-Heiz Beyrow.

Zum festlichen Abendmenü lädt der Förderkreis am 31. Mai ein. Am 11. August findet das Gartenkulturfest in Sannum statt. Bereits am 11. April wird ein Fach- und Informationstag zum Thema „Inklusion, Konversion, Partizipation“ angeboten.

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