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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Interesse gilt den EU-geförderten Projekten

29.08.2012

Harpstedt „In Harpstedt wurde das EU-Geld gut angelegt“, das war die Bewertung des Europaabgeordneten Matthias Groote (SPD) aus Ostrhauderfehn (Ostfriesland) nachdem er sich mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Axel Brammer am Montag die restaurierte Windmühle, die Christuskirche mit Christusgarten und die Wanderbrücken über die Delme angesehen hatte. Alle Maßnahmen sind bekanntlich mit erheblichen EU-Mitteln gefördert worden.

Müllermeister Helmut Nienaber, Eigentümer des 1870 erbauten Galerie-Holländers, machte deutlich, dass es sich um eine voll funktionsfähige Mühle handelt: „Die Mühle dreht sich nicht nur einmal im Jahr für eine Vorführung. Bei mir wird die Windkraft noch oft genutzt.“ Nach Absprache mit Gästeführern der Samtgemeinde sind Besichtigung durch Gruppen möglich.

Übrigens, finanzieller Rückhalt des Betriebes ist heute das angegliederte „Grüne Warenhaus“ mit seinem vielschichtigen und umfangreichen Warenangebot.

Die Windmühle ist in zwei Bauabschnitten 2009 und 2010 saniert und restauriert worden. Jens Hüfner, Bauamtsleiter und stellvertretender Gemeindedirektor^ berichtete, dass die Gesamtkosten sich auf gut 626 000 Euro beliefen. Die Gemeinde trug mit rund 340 000 Euro den größten Anteil.

Hüfner und Pastor Gunnar Schulz-Achelis wünschten sich mehr Zeit zwischen Bewilligung der Förderung und Frist zur Abrechnung, lobten aber die gute Zusammenarbeit mit dem Landesamt in Oldenburg.

Zur Minderung der Verwaltungsarbeit unterstützte Landtagsabgeordneter Brammer die Forderung des Niedersächsischen Landkreistages, der angeregt hat, bei EU-Förderungen die dezentrale Entscheidungsverantwortung der Landkreise zu stärken.

Die Aussicht auf die EU-Förderung gab den Anstoß zur Sanierung der Harpstedter Christuskirche. Erst dann hat die Landeskirche in Hannover zwei Drittel der Kosten bereit gestellt. Pastor Gunnar Schulz-Achelis erwähnte aber auch das finanzielle Engagement der Gemeinden. Die große Arbeitsleistung der vielen ehrenamtlichen Helfer beeindruckte Groote besonders: „Gut, dass es das im ländlichen Raum noch gibt“, lobte er.

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