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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Interessengemeinschaft legt Konzept vor

20.04.2010

SANDKRUG Mit einem Positionspapier zur Einzelhandelsentwicklung in Sandkrug meldet sich die „Interessengemeinschaft zur Stärkung des Sandkruger Ortskerns“ zu Wort. Die Gruppe habe sich seit Mitte Januar mehrfach getroffen und inzwischen die Gemeindeverwaltung und die Ratsfraktionen über ihre Vorstellungen informiert, erklärte Gerold Diers, der Sprecher Gruppe.

Mitglied sind nach seinen Worten außerdem Manfred Speer (Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins), Karin Peters (Paperbox), Gerold Osterthun (Fair-Kauf), Maike Gabriel-Steckel (Partyservice Steckel), Marcus Kott (Unternehmerkreis Sandkrug, Schierhold und Kott), Gerno Köhrmann (Unternehmerkreis, Gemüsehof Köhrmann) und der Unternehmer Gerold Martens.

Bei den ersten Treffen der Gruppe war auch der Vorstand des Orts- und Bürgerverein Sandkrug vertreten, hat die Interessengruppe inzwischen aber wieder verlassen und ein eigenes Konzept präsentiert. (NWZ  berichtete)

Magnet für den Kern

Die Gruppe plädiert in ihrem Konzept für eine Stärkung des Ortskerns durch die Ansiedlung eines Einzelhandelsmarktes mit Magnetwirkung für den Kern. Als Ortskern sieht die Gruppe einen Bereich im Umkreis von 500 Metern um den Bahnhof. In diesem Bereich befänden sich nahezu alle Einrichtungen der Nah- und Grundversorgung für den Großraum Sandkrug, heißt es in dem Positionspapier.

Waldpark erhalten

Den neuen Supermarkt möchte die Gruppe im Bereich zwischen Auvers-le-Hamon-Platz und Waldpark ansiedeln, ohne sich dabei auf einen Betreiber oder Anbieter festzulegen. Gleichzeitig formuliert die Gruppe Voraussetzungen: So soll der Bestand des Waldparks vertraglich auf Dauer gesichert werden, eventuell durch eine Übertragung der Fläche auf die Gemeinde. Der Auvers-le-Hamon-Platz soll weiter als Festplatz, für Wochen- und Flohmärkte und andere Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Sollte durch einen Supermarkt ein Teil der Flächen wegfallen, müsste nach Ansicht der Gruppe ein Ausgleich in Richtung Westen geschaffen werden.

Bürger befragen

Außerdem fordert die Gruppe eine Gesamtplanung für das Gebiet nördlich des Auvers-le-Hamon-Platzes und einen für den Schwerlastverkehr unproblematischen Kreisverkehr an der Kreuzung Mühlenweg und Bahnhofstraße. Auch eine planerische Option für die Forstfläche zwischen Auvers-le-Hamon-Platz und Barneführerholzweg sollte nach Ansicht der Unternehmer erwogen werden.

Die Gruppe wünscht sich außerdem eine Bürgerbefragung. Sie will ermitteln, welcher Bedarf an zusätzlichen Geschäften und Dienstleistungen existiert. Im Bezug auf die Verkehrsplanung wünscht sich die Gruppe, dass „bekannte Probleme gelöst werden“. Dazu gehöre auch eine langfristige Option für den Bau einer Straßenunterführung zwischen Bahnhofsallee und Bümmersteder Straße. Einen entsprechenden Vorschlag hatte FDP-Ratsherr Edo Wübbenhorst im vergangenen Jahr vorgelegt.

Die Interessengemeinschaft will ihre Position auch bei dem Vorbereitungstreffen für den Runden Tisch zur Einzelhandelsentwicklung am 28. April im Rathaus Kirchhatten vertreten.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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