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Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Jäger erforschen Tierbestände

01.04.2014

Großenkneten Großen Andrang gab es während der Jahreshauptversammlung des Hergeringes Großenkneten. Die 50 erschienenen Waidgesellen zeigten damit auch, dass das Interesse am Waidwerk ungebrochen ist. Hegeringleiter Max Hunger blickte dann auch zufrieden in die Runde, als er seinen Rechenschaftsbericht abgab und in diesem Rahmen auf die verschiedenen Aktivitäten des letzten Jagdjahres einging.

Besonders lobte er beispielsweise die Ferienpassaktion „Mit dem Jäger ins Revier“, die von den Döhler Jägern hervorragend organisiert worden war. Aber auch die sehr gute Beteiligung am Vergleichsschießen mit dem Hegering Ahlhorn (NWZ  berichtete) wertete Hunger als sehr positiv. Nicht zuletzt lag das daran, dass der beste Schützen aus dem Großenkneten kam und Helmut Wennekamp hieß. Auch den besten Keilerschützen stellten die Kneter mit Peter Gramberg.

Für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft Oldenburg-Delmenhorst ehrte Hunger Hans-Gerd Dörrie. Bernd Seeger erhielt während der Versammlung den Pokal als bester Raubwildjäger, und das Revier „Greve“ sicherte sich den Revierpokal.

Hunger: „Beim Streckenbericht lassen sich die rückläufigen Zahlen in der Population von Kaninchen, Fasan und Wildschwein nicht monokausal erklären. Hier ist zurzeit das Institut für terrestrische und aquatische Wildtierfor-schung (ITAW) in Hannover zusammen mit den Jägern an einer Untersuchung und Lösung des Problems maßgeblich beteiligt.“

Nach der Aussprache über den Bericht des Kassenwartes Norbert Dieks wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Auch einen Ausblick auf Kommendes blieb der Hege-ringleiter nicht schuldig. „Zwei Ereignisse ragen bei den Aktivitäten in diesem Jahr hervor: Der „Grüne Abend“, der am 18. Juli bei Claus Coorßen stattfindet und von den Jägern der Reviere 14, 15 und 16 vorbereitet wird. Sowie die „Hubertusmesse“ mit dem Jagdhornbläsercorps Wildes-hausen, die am Montag, 3. November, in der Marienkirche in Großenkneten stattfinden wird“, so Hunger.

Kreisjägermeister Erich Kreye appellierte in seinem anschließenden Vortrag über „Wildunfallstatistik im Land-kreis Oldenburg“ während der Versammlung an viele Reviere, doch mehr weibliches Rehwild zu schießen, um die Vorgaben der unteren Jagdbehörde zu erfüllen.

Dr. Gero Leiner vom Kreisveterinäramt berichtete dagegen über die Afrikanische Schweinepest. Diese Viruserkrankung sei im letzten Monat bei Wildschweinen in Polen nachgewiesen worden. Er rief die Jägerschaft auf, hier sehr wachsam zu sein.

Zum Schluss der Versammlung stellte Rudolf Alfken vom Hegering Harpstedt den neugegründeten, gemeinnützigen Verein „Biotopfonds der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst vor. Zielsetzung ist, Gelder für biotopverbessernde Maßnahmen zu aquirieren. Dadurch werde ein erheblicher Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität geleistet, sagte Alfken.


     www.ljn.de/jaegerschaft/delmenhorst5 
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