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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Jeder zehnte Vogel in Deutschland ist ein Buchfink

13.04.2016

Ganderkesee Mit einem Bestand von 7,4 bis 8,9 Millionen Paaren ist der Buchfink Deutschlands häufigste Vogelart – noch vor der Amsel! Etwa zehn Prozent aller in Deutschland festgestellten Vogelpaare sind Buchfinken, sie sind überall zu finden, wo es Bäume gibt.

Am häufigsten kommt der Buchfink in Nadelwäldern vor. In Niedersachsen brütet gut ein Fünftel des bundesdeutschen Bestandes. Jetzt, im Frühjahr, ist der laute schmetternde Gesang, eine abfallende Strophe mit Endschnörkel , auch bei uns in der Gemeinde von der Spitze eines Baumes zu hören. Ähnlich wie bei den Menschen lassen sich bei der Art regionale Dialekte unterscheiden. Der Ruf ist ein scharfes „pink-pink“.

Das Männchen hat einen grauen Kopf und grauen Schnabel, einen braunen Rücken, bräunlichrosa gefärbte Unterseite, Kehle und Wangen und einen auffällig weißen Schulterfleck. Im Flug fallen der grüne Bürzel und die zwei weißen Flügelbinden auf. Das olivbraune Weibchen ist wesentlich unauffälliger gefärbt.

Buchfinken brüten von April bis Juni ein- bis zweimal. Dabei kommt es zu sehr vielen Begattungen (bis zu 180), die meist vom Weibchen initiiert werden. Das Nest, ein Napf aus Gras, Blättern, Federn, Moos und Flechten, wird gut getarnt vom Weibchen bis zu 25 Meter hoch in einem Baum oder hohen Strauch angelegt. Es enthält vier bis fünf Eier. Das Weibchen bebrütet auch die Eier und übernimmt einen Großteil der Fütterung.

Die Vögel fressen in der Brutzeit vor allem Insekten, insbesondere Raupen, sonst auch Samen und Beeren. Die wichtigste Nahrungsquelle im Winter sind Bucheckern – daher kommt auch der Name!

Buchfinken sind ganzjährig bei uns zu beobachten. Da man im Winter überwiegend nur Männchen sieht, bekam der Buchfink auch seinen lateinischen Namen coelebs (der „Ehelose“). Buchfinken können in der Natur bis 17 Jahre, in Gefangenschaft sogar bis 29 Jahre alt werden!

In der Gemeinde Ganderkesee finden sich brütende Buchfinken überall, wo es Bäume gibt. Allein im Hasbruch brüten etwa 600 Paare. Häufig ist die Art auch in vielen ländlichen Siedlungen und in älteren Wallhecken und Gehölzen. Kleinere Verbreitungslücken gibt es nur in baumfreien Agrarflächen wie auf dem Schlutterberg, in den Marschen, jungen Aufforstungsflächen und in Neubaugebieten. Die Art ist bei uns nicht gefährdet!

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