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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Umweltschutz: Junge Eichen wachsen schneller als erste Strommasten

25.06.2016

Havekost Die erste Ausgleichsmaßnahme für die 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Ganderkesee und St. Hülfe (Landkreis Diepholz) steht: Rund 250 junge Eichen hat Günter Westermann, Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Oldenburg-Delmenhorst, auf einer gut ein Hektar großen Privatfläche im Bereich Havekoster Sand gepflanzt. Der Maßnahme gingen lange Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Planungsgruppe Landespflege in Hannover voraus.

Die Rotfichten auf diesem Areal seien nicht standortgerecht, erläuterte Westermann am Freitag im Beisein der CDU-Ratskandidaten Ralf Wessel und Lars Hüneke. Der Bestand hatte sich ohnehin schon durch Rotfäule und den Borkenkäfer gelichtet. Nun wurden die Bäume entnommen und Eichen gepflanzt. Sie sollen sich zu einem Kratt mit breiten Kronen entwickeln.

Auf einer weiteren Fläche im Havekoster Sand hat der Landwirt Japanlärche und Rotfichte entnommen. Kiefern blieben im losen Verband stehen. Hier wurden noch einmal 750 Eichen, Birken und Ebereschen gepflanzt. Um das alte Landschaftsbild zurück zu bekommen, legte Westermann die Dünen in diesem Bereich frei. Damit die Fläche nicht wieder zuwächst, kann sie teilweise zur Beweidung genutzt werden. Da man erst in zwölf Metern Tiefe auf Grundwasser stößt, soll noch eine gut 500 Quadratmeter große Mulde für Amphibien und Insekten angelegt werden. Auch das Grünland darf in diesem Bereich nur extensiv bewirtschaftet werden.Für das Projekt ist Westermann nach eigenen Angaben zunächst finanziell in Vorleistung getreten. „Mit ist es wichtig, etwas für die Natur zu tun“, sagt der Landwirt.

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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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