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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

UMWELTZENTRUM: Jungen Frauen schmeckt das FÖJ

18.03.2006

HOLLEN Seit Herbst arbeiten sie im RUZ Hollen. Für eine 38,5-Stunden-Woche gibt es 155 Euro Taschengeld.

Von Markus minten HOLLEN - Katharina Weisner ist ganz ehrlich: „Nach dem Abi wusste ich nicht so genau, was ich tun sollte, Ausbildung oder Studium.“ – „Oder ausspannen“, ergänzt Svenja Lindaner. Beide jungen Frauen haben sich für die Absolvierung eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) entschieden. Doch während sich die 21-jährige Katharina frühzeitig und gezielt um die Stelle im Regionalen Umweltzentrum (RUZ) bemüht hat, ist Svenja als Nachrückerin einen Monat später – im Oktober 2005 – nach Hollen gekommen.

Finanziell rechnet sich das FÖJ bei 155 Euro Taschengeld im Monat bei einer 38,5-Stundenwoche für keine der beiden. Svenja, die nach der Zeit in Hollen bei der NWZ eine Ausbildung zur Verlagskauffrau beginnen will, zahlt sogar richtig drauf. Die 20-Jährige reist täglich aus Bremerhaven an. Doch aus monetären Gründen haben sich beide nicht für das FÖJ entschieden. Neben der Zeit zur Orientierung war es das Interesse an Umweltthemen. Im RUZ kümmern sie sich gemeinsam um das Thema Ernährung – ein Bereich, der vor allem Katharina entgegenkommt. Sie hat ihr Abitur am Fachgymnasium Gesundheit und Soziales/Ökotrophologie in Delmenhorst gebaut und möchte später in diesem Bereich arbeiten („Wenn ich studiere, dann ,Public Health‘“). Auch Svenja, die sich vor allem um die Arbeit mit dem Computer kümmert, ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr „lieber als ein soziales Jahr“. Zwar weiß sie nur aus Gesprächen von der täglichen Arbeit mit

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Behinderten, doch ist sie sich sicher: „Ich könnte das nicht.“

In Hollen besteht die tägliche Arbeit vor allem in der Vor- und Nachbereitung der Schulklassenbesuche und der Überarbeitung bestehender Materialien. Aber auch an Neugestaltungen sind beide beteiligt. So haben sie die Kinderlebensmittelrallye entworfen. „Am spannendsten ist es, die Gruppen mitzubetreuen“, sind sich beide einig. „Da müssen wir uns jeden Tag auf eine neue Gruppe einstellen.“ Und was dabei auf die beiden FÖJler manchmal zukommt, bringt Katharina auf den Punkt: „Manche Kinder denken, dass Kartoffeln auf Bäumen wachsen.“

Für Svenja steht jedenfalls schon nach einem halben Jahr fest: „Das FÖJ ist eine gute Sache. Da lernt man den Arbeitsalltag kennen und lernt zu improvisieren.“ „Und es ist gut für das Selbstbewusstsein“, ergänzt Katharina. „Danach fällt es einem viel leichter, auf Menschen zuzugehen.“

FÖJ in 159 Einrichtungen möglich

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ist ein Bildungsjahr, das jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren die Chance gibt, im Umwelt- und Naturschutz zu arbeiten und sich zu orientieren. Das FÖJ beginnt zum 1. September.

Bewerbungen sind für jede der 159 Einsatzstellen in Niedersachsen möglich bei der

Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Am Flugplatz 16, 31137 Hildesheim

www.nna.niedersachsen.de

Oder direkt bei den Einsatzstellen, etwa beim

RUZ Hollen, Holler Weg 33, 27777 Ganderkesee, 04222/95956

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