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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Jungen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen

24.11.2014

Wildeshausen Seit fünf Jahren gibt es sie nun: die Ausbildungsbrücke Wildeshausen. Ehrenamtliche Patinnen und Paten bringen junge Menschen auf den richtigen Weg, zwischen Schule und beruflicher Orientierung. Nun wurden neun Helfer für ihr langjähriges Engagement geehrt.

„Fünf Jahre haben wir nun hinter uns. Das heißt aber nicht, dass wir Schluss machen“, verkündete Gerd Jacoby, der Koordinator der Ausbildungsbrücke in Wildeshausen. Stolz erzählte von den Tätigkeiten der Organisation.

Die Ausbildungsbrücke ist in 42 Standorten in Deutschland zu finden, einer davon ist Wildeshausen. Hier gibt es zur Zeit 18 ehrenamtliche Patinnen und Paten. Die Helfer betreuen Jugendliche über einen langen Zeitraum hinweg und greifen den oftmals orientierungslosen jungen Menschen unter die Arme. „Es reicht meistens schon, wenn Sie einfach zuhören“, bedankt sich der Konrektor der Hauptschule Wildeshausen, Bernard Werner, bei den Helfern.

Zuvor hat Prof. Dr. Kian Shahidi die Schirmherrschaft an den neuen Bürgermeister Jens Kuraschinski übergeben. Grußworte aus Berlin, wo die Ausbildungsbrücke gegründet wurde, verkündete dabei Manfred Müller, Ansprechpartner des Patenmodells in Niedersachsen. „Wir danken allen Paten für das Engagement und auch an den ehemaligen und den jetzigen Schirmherren ein großes Danke “, so Müller.

Doch das größte Dankeschön erhielten die langjährigen Patinnen und Paten. Seit drei Jahren dabei sind: Rüdiger Assmann, Sibylle Cordugas und Wiebke Lenzschau. Seit Gründung der Ausbildungsbrücke in Wildeshausen dabei sind: Susanne Beck, Ingrid Düßmann, Rudolf Fasche, Raimer Grape, Gerda Lehmensiek und Hermann Petermann. Überreichen durften die Urkunden Bernard Werner und Manfred Müller.

Gerd Jacoby wurde von Manfred Müller geehrt. „Ohne ihn wäre die Ausbildungsbrücke nie das, was sie ist.“ Am Ende verkündete Jacoby, dass er bereits Ausschau hält nach einer geeigneten Person für seinen Posten als Koordinator. In Frage käme da ein guter Bekannter namens Ralph-Peter Mallonn. Dieser werde in der nächsten Zeit in die Organisation hineinschnuppern. „Ein bisschen bleibe ich euch jedoch noch erhalten“, versprach Jacoby.

Ann-Christin Scharf Volontärin / NWZ-Redaktion
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