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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

KA warnt vor weiteren Lkw in Ahlhorn

14.02.2015

Ahlhorn Der Kommunalen Alternative (KA) im Großenkneter Rat bereitet die geplante Ansiedlung des Baustoffzentrums auf dem Metropolpark Hansalinie Kopfzerbrechen. Fraktionschef Axel Janßen warnt vor „hohen Zusatzbelastungen für die Ahlhorner Bevölkerung und die Gemeindekasse“. Begründung: Die KA sieht erheblich mehr Schwerlastverkehr auf den Ort Ahlhorn zukommen. Zugleich ist die Gemeinde größtenteils für die Straßenunterhaltung der G 213 zuständig mit entsprechenden finanziellen Belastungen. Folgerung der KA: Der Schwerlastverkehr müsse weitestgehend an Ahlhorn vorbeigeführt werden.

Am Donnerstag, 19. Februar, 17 Uhr, beschäftigt sich der Planungs- und Umweltausschuss mit dem Baustoffzentrum. Laut Janßen plant das Unternehmen in drei Ausbaustufen innerhalb von zehn Jahren bis auf einen Warenumschlag von 500 000 Tonnen im Jahr zu kommen. Eine Verkehrsprognose geht dann von täglich 126 Lkw-Fahrten und zwei Zügen aus.

Da der Autobahnanschluss Vechtaer Straße nur Auf- und Abfahrten Richtung Bremen, also nach Osten ermögliche, sei zu erwarten, dass ein Großteil der Lkw-Transporte nach Norden und Westen über den Ahlhorner Kreisel erfolgen wird. Entsprechende Ausnahmegenehmigungen für ein ortsansässiges Unternehmen hätte die Gemeinde zu erteilen.

Janßen meint daher: „Ein Logistikzentrum des sich nunmehr abzeichnenden Ausmaßes bedarf eines nahegelegenen vollwertigen Autobahnanschlusses!“ Den müsse die Gemeinde dringend einfordern, und sie habe ein gewisses Druckmittel dafür. Denn ohne Zustimmung der Gemeinde könne die vom Investor gewünschte integrierte Baustoff-Recyclinganlage mit einem maximalen Jahresdurchsatz von knapp 100 000 Tonnen nicht umgesetzt werden. Dafür bedarf es einer Befreiung von der Festsetzung im Bebauungsplan, die die Bearbeitung von Abfallstoffen verbietet, „und genau der sollen die Gemeindepolitiker laut Verwaltungsempfehlung zustimmen“, so Janßen.

Zudem regte die KA einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan an. Hier könnten zum Beispiel Regelungen der Verkehrsströme festgeschrieben werden. Janßen betont daher die Position der KA: „Wenn unsere Gemeinde jetzt ohne Gegenforderungen ihr Einvernehmen erteilt und damit ihre Gestaltungsmöglichkeiten leichtfertig aus der Hand gibt, drohen die zu erwartenden Belastungen den wirtschaftlichen Gewinn mehr als aufzuzehren.“

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