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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kein Verständnis für EU-Verordnung

04.02.2017

Ostrittrum Das Telefon steht inzwischen fast gar nicht mehr still, und täglich kommen Menschen vorbei, die wissen wollen, wann der Wild- und Freizeitpark Ostrittrum wieder öffnet. „Viele wollen am liebsten schon jetzt wieder in den Tierpark, umso mehr tut es mir leid, dass ich sie vertrösten muss“, bedauert Tanja Riesmeier von der Betreiberfamilie des Parks. Eigentlich sei die Parköffnung nach der Winterpause für den 25. Februar geplant gewesen, nun müsse man wegen der Stallpflicht für das Federvieh auf den 4. März ausweichen.

Dass die Besucher dann wenigstens alles in bestem Zustand vorfinden, dafür sorgt Familie Riesmeier im Moment: „Wir sind jeden Tag am aufräumen und sauber machen. Die Sitzgelegenheiten, die Figuren im Märchenwald und die Spielgeräte – alles soll bei der Eröffnung wieder top aussehen.“

Viele Veränderungen

Auch auf einige Veränderungen können sich die Besucher des Tierparks bald freuen. Neue, überdachte Sitzmöglichkeiten wurden gebaut und neue Spielgeräte stehen auch schon für die Kinder bereit.

Eine Veränderung, auf die Tanja Riesmeier gerne verzichtet hätte, ist aufgrund einer neuen EU-Verordnung nötig. Invasive, gebietsfremde Tierarten dürfen sich demnach nicht mehr vermehren. „Wir haben zwei Tierarten, die betroffen sind: die Muntjaks und die Nutrias“, erklärt die Tierparkbetreiberin.

Die Tiere dürften nur noch gehalten werden, bis sie sterben. „Ich verstehe nicht, warum auch Zoos und Tierparks von der Verordnung betroffen sind. Es ist klar, dass wir aufpassen müssen, dass die Tiere nicht ausbrechen und in freier Wildbahn leben. Aber dass wir sie bald nicht einmal mehr präsentieren dürfen ist sehr schade“, kritisiert Riesmeier die Auswirkungen der Verordnung.

Zoos tauschen Tiere

Noch könne man 23 Nutrias und fünf Muntjaks, eine kleine Hirschart aus Asien, in Ostrittrum sehen. Letztere werden bis zu 15 Jahre alt, die Nutrias nur bis zu zehn Jahre. „Wir haben Glück, dass wir letztes Jahr noch einmal Nutria-Nachwuchs bekommen haben.“ Inzwischen seien beide Tiergruppen rein weibliche Gruppen. Die männlichen Tiere wurden abgegeben. „Die Zoos und Tierparks tauschen gerade untereinander männliche und weibliche Tiere. So muss man sie wenigstens nicht sterilisieren.“

Was geblieben ist, sind die Preise: „Bei uns wird der Eintritt nicht teurer“, verspricht Riesmeier. Eine Saisonkarte kostet weiter 35 Euro, die Familienkarte 120 Euro. Und bei Tageskartenpreisen von neun Euro pro Kind und elf Euro für Erwachsene können die Besucher in einem Monat endlich wieder in den Tierpark.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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