• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verkehr: Kein Zug, kein Schutz – und keine Information

16.02.2013

Bookholzberg Frierende Menschen, weinende Kinder, ratlose Ausländer, die sich nicht verständigen konnten – und kein Zug oder Bus weit und breit: Diese Situation beschrieb eine 42-jährige Delmenhorsterin, die am Donnerstagnachmittag mit rund 100 anderen Reisenden auf dem Bookholzberger Bahnhof gestrandet war. Zwei Stunden musste die Menge dort warten, bis wieder ein Zug hielt.

„Es ging gar nichts mehr“, sagte Hannelore Parlar, ebenfalls aus Delmenhorst, gegenüber  NWZTV. Die 61-Jährige bemängelte vor allem fehlende Informationen: „Keiner wusste, wie es weitergeht.“

Wegen der Informationspanne „müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, räumte Katrin Hofmann ein. Die Sprecherin der Nordwestbahn (NWB) in Osnabrück bat aber um Verständnis für die „Ausnahmesituation“ nach dem Güterzug-Unglück, das den Bremer Hauptbahnhof am Donnerstag lahmlegte. „Der ganze Regionalverkehr kam zum Erliegen!“ Ausreichend Busse für den Ersatzverkehr seien in der Kürze der Zeit nicht zu bestellen gewesen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Hofmann bestätigte, dass der Zug NWB 83321, der in Bookholzberg planmäßig um 14.21 Uhr hält, am Donnerstag nicht weiterfuhr nach Delmenhorst. „Die Züge haben sich gestapelt“, beschreibt sie die Situation, soll heißen: Der Rückstau vor Bremen wurde immer länger. Deshalb sei der Zug NWB 83321 zunächst in Bookholzberg stehen geblieben und dann nach Oldenburg zurückbeordert worden. Die Insassen indes blieben in Bookholzberg zurück.

Ein Zugbegleiter sei weit und breit nicht zu sehen gewesen, sagte die 42-jährige Delmenhorsterin. Vom Lokführer habe es die Auskunft gegeben, es seien 20 Taxen bestellt, die die Passagiere kostenlos nach Delmenhorst bringen würden. Dann seien aber nur fünf oder sechs Taxen gekommen, deren Fahrer auf Vorkasse bestanden. Einige fuhren mit, die meisten harrten in der Kälte aus. Das Bookholzberger Bahnhofsgebäude kann schon seit Jahren nicht mehr genutzt werden.

Der nächste planmäßige Zug sei komplett ausgefallen, erklärt Katrin Hoffmann, weitere Züge habe man schon in Hude angehalten. Erst NWB 83325 habe um 16.21 Uhr in Bookholzberg gehalten und die frierenden Wartenden aufgenommen. Die vermissten vor allem Informationen und jemanden, der sich um sie kümmerte. „So etwas darf in der heutigen Zeit nicht mehr passieren“, findet Udo Gansel, Bekannter der betroffenen Delmenhorsterin.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 

Der große Wahl-Check Oldenburg
Sagen Sie uns Ihre Meinung und sichern Sie sich im Anschluss die Chance auf 5x 100 €-Gutscheine für den Nordwest-Shop.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2701
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.