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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mehr Urlaubsort als Ortsdurchfahrt

26.07.2019

Kirchhatten Donnerstag, der letzte Tag der Vollsperrung mitten in Kirchhatten: Plangemäß nach sieben Wochen soll der Verkehr wieder durch den Ort rollen – zumindest einspurig. Wir fragen bei den Geschäftsleuten nach, wie sehr die letzten Wochen sich ausgewirkt haben und die Stimmung ist.

Torben Lüschen vom gleichnamigen Möbelhaus macht, wie er sagt, „drei Kreuze“, wenn die Bauarbeiten erst mal ganz vorbei sind. Erreichbar war und ist das Geschäft vorerst auch weiter nur über den engen Bernhard-Havighorst-Weg und nur für die Kundschaft. Die 40-Tonner der Lieferanten passen hier einfach nicht durch. „Wir mussten extra ein Lager auswärts anmieten“, sagt Lüschen. Am Umsatz mache sich die Baustelle auf jeden Fall bemerkbar, zumal auch die einseitige Sperrung genau vor dem Möbelhaus verlaufen werde. „Hier ist es ja ruhig wie auf einer Insel, hat ein Kunde kürzlich gesagt. Das fand ich trotzdem ganz lustig“, gesteht der Geschäftsmann.

Karola Dannemann (Der Dorfbäcker) gibt zu, die Pendler durch den Ort habe man total verloren. Dennoch: „Unser Eindruck ist, die treuen Kunden waren in den letzten Wochen sogar noch etwas treuer.“ Die Umsatzdelle sei nicht wegzudiskutieren, aber „im Vorherein haben wir uns mehr Sorgen gemacht.“ Jetzt schaut sie nach vorne. Positiv: Die fünf neuen Parkplätze können ab sofort genutzt werden. „Großes Lob an die Handwerker, sie haben wirklich gute Arbeit geleistet.“

Eckhard Schnitker (Hotel „Zum Deutschen Hause“) ist auch froh, dass die Zeit der vollgesperrten Hauptstraße vorbei ist. Auch wenn nicht alles negativ war. „Kirchhatten war ja mehr Urlaubsort als Ortsdurchfahrt“, sagt er. Auf „mindestens 50 Prozent“ schätzt er die Umsatzeinbuße durch die Arbeiten, betont aber, der Zeitpunkt der Arbeiten sei schon richtig gewählt worden. „Wenn es schöner werden soll, muss man sich auch mal für eine gewisse Zeit einschränken. Wir freuen uns jedenfalls auf die neue Straße.“

Olaf Janssen (Kfz Janssen) schaut der nun auf seinen Betrieb gegenüber dem Rathaus zukommenden Baustelle gelassen entgegen – „zumindest noch“, wie er einschränkt. Ab Freitag soll der Osterkamp nur einspurig in Richtung Friedhofsweg befahrbar sein. „Mal schauen, wie sich das dann entwickelt. Aber irgendwie kommen wir schon zurecht.“

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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