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Aktualisiert vor 12 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Die Zukunft des Schützenhofs ist gesichert

06.10.2018

Kirchhatten Der Schützenhof, traditionsreiche Gaststätte an der Dingsteder Straße in Kirchhatten, wechselt zum 1. Januar 2019 den Eigentümer. Stefan Rosier, bekannt als der Mann, der den Dingsteder Krug aus seinem Dornröschenschlaf befreit und zu einem gefragten Veranstaltungsort gemacht hat, übernimmt zum Jahreswechsel das Haus.

Fließender Übergang

Allerdings läuft die Geschichte anders ab, als normalerweise üblich. Der Munderloher und das Kirchhatter Ehepaar Angelika und Detlef Barkemeyer, die den Schützenhof über Jahrzehnte mit einem eingespielten Team auf Kurs halten, gehen nicht getrennte Wege, sondern werden in Zukunft zusammenarbeiten. Für Detlef Barkemeyer (64) ist die Entscheidung, die sich vor zwei Monaten angebahnt hat, „eine Erleichterung“. Gab es doch für den Familienbetrieb in dritter Generation keinen Nachfolger mehr.

Von einem „fließenden Übergang“ spricht Stefan Rosier, der auf die Erfahrung der Vorbesitzer nicht verzichten mag. Das soll schon während eines längeren Urlaubs passieren, den sich das Gastronomenehepaar nun endlich gönnen kann. Wenn es im Wohnmobil durch die Lande reist, wird es nach kulinarischen Ideen Ausschau halten, die es lohnt, auch im Schützenhof anzubieten. „Ich stehe darauf, Tradition am Leben zu lassen und vorsichtig mit Neuem zu mischen“, formuliert Rosier sein Credo. Der 52-Jährige macht kein Geheimnis daraus, dass er kein gelernter Gastronom ist. Mit Sonja Bäcker hat er allerdings eine Spezialistin als rechte Hand an der Seite, die ihm schon beim Dingsteder Krug wertvolle Hilfe geleistet hat.

Neue Schilder

Über die nächsten Jahre werde der Schützenhof „verfeinert“, beschreibt Stefan Rosier seine Strategie. Neue Schilder und Schriften, sicherlich auch frische Farbe hier und da wird es schnell geben. Doch genauso wie die Kirchhatter Schützen auch weiterhin hier willkommen sein werden, soll die Gastwirtschaft an jedem Abend öffnen, so wie es die Hatter gewohnt sind. Sämtliche Mitarbeiter seien im Vorfeld informiert worden, betonen die alten und neuen Eigentümer. Das eingespielte Team aus sechs festen Mitarbeitern und zehn Aushilfskräften darf und wird bis auf eine Ausnahme bleiben. „Wir haben immer auf unser Team gesetzt, nie jemanden entlassen müssen“, ist Angelika Barkemeyer zurecht stolz auf diese Leistung. Die Barkemeyers haben, das betont sie, „immer unser Ding gemacht und uns auf den Standort konzentriert.“ Jetzt ihr Lebenswerk weiterzugeben, falle deshalb nicht leicht.

Drei Generationen prägen Schützenhof

Die Geschichte des heutigen Schützenhofes Kirchhatten beginnt im Jahr 1951, als Friedrich Gerhard Hollmann den Gasthof kauft. Hollmann betreibt zu diesem Zeitpunkt bereits eine Gaststätte im Ort, der Schützenhof wird zunächst verpachtet. Als Hollmann 1965 stirbt, übernimmt seine Tochter Ingrid Barkemeyer die Leitung. Der eigentliche Erbe, ihr Sohn Detlef, ist zu dieser Zeit noch nicht volljährig – ihm wird der Schützenhof im Jahr 1985 überschrieben.

Um- und ausgebaut wurde im Schützenhof immer wieder. Der Kauf eines Nachbargrundstücks ermöglichte den Bau eines Gästehauses, über die Jahre wurde der Hotelbereich immer mehr erweitert, Geschäftsreisende oder Besucher der umliegenden Golfplätze übernachten gern hier. Einige Traditionen halten sich länger als anderswo – der gesellige Abend am Tresen zum Beispiel.

Bleibt Familienbetrieb

Stefan Rosier sieht den Kauf des Gasthofs mit etwa 600 m² Nutzfläche, allein der große Saal bietet 300 m², und dem im Nachbargebäude untergebrachten 15 Doppelzimmern als „Zukunftsinvestition“ – und zwar in doppeltem Sinn. Der Ort werde vom Erhalt des Schützenhofs profitieren, hier sollen wie jetzt schon im Dingsteder Krug auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Gleichzeitig hat der neue Eigentümer auch bereits die Zeit im Blick, wenn er selbst einmal kürzer treten will. Sein Sohn lerne derzeit im Hotel- und Gastronomiegewerbe deutet er seine langfristige Planung an. Der Schützenhof, so scheint es, bleibt auch in Zukunft ein Familienbetrieb.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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