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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ein tierischer Wasserspaß

24.09.2019

Kirchhatten Einen großen Badespaß für Hunde – den hat das Team des Hatter Freizeitbades am Kreyenweg am Sonntag insgesamt 156 Vierbeinern geboten. An diesem Tag, nach Ende der Badesaison für die Menschen, gehörte das große Nichtschwimmerbecken vier Stunden erstmals lang ganz alleine den großen und kleinen Hunderassen. Vom Dackel über Pudel und Dalmatiner bis zum Schäferhund war alles vertreten. Sogar ein portugiesischer Wasserhund gehörte zu den tierischen Badegästen, war aber bei weitem nicht der einzige, der offensichtlich Spaß am Planschen im 25 Grad warmen Wasser hatte.

Leinen los

Draußen bleiben mussten allerdings die Menschen, auch wenn der ein oder andere daran erinnert werden musste, wie Initiatorin Diana Thon erzählt.

Die Hundebesitzer kamen längst nicht nur aus Hatten, sondern dem gesamten Landkreis, aus der Wesermarsch, dem Landkreis Diepholz und der Stadt Oldenburg. Wegen der sensiblen Nasen der Hunde hatte das Bademeisterteam bereits vor einer Woche das Zusetzen von Chlor ins Wasser abgebrochen. Das Aufheizen des Wassers auf Temperaturen lief allerdings angesichts einstelliger Temperaturen während der jüngsten Nächte bis zur Veranstaltung weiter. Im Wasser schwammen reichlich Bälle zum Apportieren, die zum Teil von Birgit Klintworth (Mau & Wau in Sandkrug) und Tennisspielern gestiftet worden waren.

Wie Frauchen und Herrchen so haben auch Hunde ganz unterschiedliche Charaktere: Während manche sich sofort ins Nass stürzten, schauten sich andere das Treiben lieber vom Beckenrand an. Das Kinderplanschbecken gab vorsichtigeren Naturen die Möglichkeit, sich langsam ans Wasser heranzutasten, ohne gleich ein komplett nasses Fell zu bekommen.

Um unnötigen Stress zu vermeiden und ein möglichst natürliches Sozialverhalten zu ermöglichen, bestanden Diana Thon und ihre Helfer darauf, dass alle Hunde ohne Leine auf dem abgesperrten Gelände unterwegs waren.

Die Oldenburger Tierarztpraxis Gefäller überprüfte bereits bei Betreten des Freibads, ob der Impfschutz der Hunde ausreichend war. Ein Notfallkoffer, der sicherheitshalber mitgebracht worden war, kam gar nicht zum Einsatz. Vorbildlich war in jedem Fall das Verhalten der Hundebesitzer, wenn es um die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge ging. Am Montagmorgen lagen viele Kotbeutel in den Mülleimern. „Die große Wiese war völlig haufenfrei“, freut sich Thon.

Thema Hygiene

Skeptikern, die fürchten, die Hygiene des Bades könnte unter dem Hundeschwimmen leiden, entgegnet sie mit Sachargumenten. Das Wasser ist nach dem Badespaß kräftig überchlort worden, um Keime abzutöten. Es bleibt dann über Winter im Becken, um die Fliesen vor Frost zu schützen. Im nächsten Frühjahr, vor Beginn der Badesaison werden die Becken dann komplett geleert, gesäubert und mit frischem, gechlorten Wasser aufgefüllt.

Obwohl sie an ihre Idee geglaubt hatte, zeigte sich Diana Thon von der großen Nachfrage überrascht. „Mit so vielen Besuchern haben wir nicht gerechnet“, verriet sie der NWZ. Die Konsequenz des tierischen Vergnügens: Es wird im nächsten Jahr eine Wiederholung geben. „Hundertprozentig“, so Thon.


Mehr Infos unter   www.nwzonline.de/videos 
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Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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