• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verkehrssituation fest im Blick

27.03.2019

Kirchhatten /Sandkrug Der Hatter Senioren- und Behindertenbeirat meldet sich deutlich häufiger als früher bei Verkehrsthemen zu Wort. Das betrifft die aktuell laufende Umgestaltung der Kirchhatter Ortsdurchfahrt genauso wie künftige Maßnahmen in Neubaugebieten – zum Beispiel in Streekermoor – oder schon lange von manchem vermisste Lösungen in Sandkrug. Dieser Eindruck wird vom Vorsitzenden Heinz Priesmeyer gegenüber der NWZ bestätigt: „Das liegt an den aktuell vielen Maßnahmen, aber auch der Zusammensetzung des Vorstandes. Wir haben hier mit Edo Wübbenhorst hohes Fachwissen unter uns.“

Nach außen tritt das Gremium gemäß seinem Auftrag im Interesse der schwächeren Verkehrsteilnehmer auf – und dazu gehören nun mal Senioren und Menschen mit Behinderung in besonderer Weise. In Abstimmung mit Bürgermeister Christian Pundt ist nun der Verkehrsexperte Lothar Zacharias (Hannover) zur nächsten Sitzung des Beirates nach Kirchhatten eingeladen worden. Termin ist der kommende Montag, 1. April, 15 Uhr im Rathaus, und das ist definitiv kein Aprilscherz. Die Veranstaltung, an der neben Zacharias auch der Bürgermeister teilnimmt, ist öffentlich und kann von jedem Interessierten besucht werden.

Im Folgenden eine Übersicht auf die Ideen und Forderungen, die der Senioren- und Behindertenbeirat bereits an die Adresse der Gemeinde und Parteien formuliert hat.
 Kirchhatten: Der Beirat begrüßt grundsätzlich die Planungen für einen Zentralen Omnibusbahnhof in Kirchhatten, so Priesmeyer. Voraussetzung sei allerdings, dass die jetzt bestehenden Haltestellen erhalten bleiben und auch in Zukunft angemessen bedient werden. Folgendes sollte bei der Feinplanung berücksichtigt werden:  eine hinreichende Anzahl von Wetterschutzhäuschen,  kurze Wege für Fußgänger ohne Verschwenkungen sowie  ein Halteplatz bzw. Haltestreifen (nicht zum Parken) für Privat-Pkw und Taxen, die Fahrgäste zu den Bussen bringen bzw. holen. „Letzterer Punkt ist in der Planung bisher nicht berücksichtigt; der Pendlerparkplatz ist für die genannte Funktion wegen der erforderlichen Wendemanöver aber ungeeignet“, betont der Vorsitzende. Er kündigt ferner an, der Beirat werde die örtliche Situation insbesondere nach Umgestaltung des „Werkstattplatzes“ weiter beobachten.
 Sandkrug: Lob gibt es für die umgebaute Kreuzung Astruper Straße/Bümmersteder Straße/Bahnhofstraße. Aus Sicht der Interessenvertretung ein dicker Wermutstropfen ist allerdings der Wegfall der Bedarfsampel vor der OLB Damit sei der Mündungsbereich der Poststraße/Bahnhofsallee in die Bahnhofstraße gerade für die schwächeren Verkehrsteilnehmer noch gefährlicher geworden. Auch für Autofahrer und Busse stelle der Bereich ein erhebliches Problem dar.
 Auvers-le-Hamon-Platz: Die Verkehrssituation hier wird im Zuge der Dorferneuerung hoffentlich zügig angegangen, so der Beirat. Es macht die versetzte Ein-/Ausfahrt des Platzes Probleme, außerdem die bislang fehlende Linksabbiegerspur vom Hatter Weg. Die Ideen reichen für diesen Bereich vom Bau eines Kreisels bis zur Installation einer Ampel.
 Kreuzung Hatter Weg/Kiebitzweg/Barneführerholzweg: Es gibt seit Jahren immer wieder Forderungen nach einer Schlafampel. Hier sieht der Seniorenbeirat aktuell die Chance, die in Höhe der OLB abgebaute Ampel aufzustellen, weil es preiswert und zweckmäßig sei. Priesmeyer: „Das Argument, dass die Querungszahlen nicht ausreichend sind, ist zynisch und nicht zu akzeptieren, denn: wenn es Phasen ohne Querungsbedarf gibt, stört die Ampel auch nicht den Verkehrsfluss.“
 Mühlenweg/Löwenzahnweg (Planstraße zur künftigen Kita): In diesen Ausmündungsbereich am Mühlenweg gehört laut Beirat mindestens eine Querungshilfe, am besten eine Bedarfsampel.
  Gesamtes Gemeindegebiet: Der Beirat tritt für einen konsequenten Ausbau hinreichend breiter Geh- und Radwege bei allen Straßen in der Gemeinde ein. Unabdingbar seien sichere Querungshilfen. Außerdem müssten die Bushaltestellen im gesamten Gemeindegebiet „angemessen senioren- und behindertengerecht“ ausgebaut werden.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
Rufen Sie mich an:
04407 9988 2731
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.