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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Diakonie Himmelsthür: Inklusives Wohnprojekt nimmt langsam Form an

13.12.2019

Kirchweyhe Das Haus nimmt Form an, der Baufortschritt ist im Zeitplan. Am Tag der offenen Baustelle konnten sich Interessierte über das neue Wohnangebot auf dem Geestfelde in Kirchweyhe bei der Diakonie Himmelsthür und dem Bauherren Hellmers P2 informieren.

Gerade für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner des Neubaus war es ein spannender Tag. Sie konnten sich einen ersten Eindruck verschaffen, wo sie ab Sommer 2020 wohnen werden.

Etwa 70 Personen informierten sich über das auf dem 2000 Quadratmeter großen Grundstück entstehende zweieinhalbgeschossige inklusive Wohnhaus. Ines Trzaska, kaufmännische Vorständin der Diakonie Himmelsthür, stellte die attraktive Lage, die gute Verkehrsanbindung und ein reges Vereinsleben in ihrem Grußwort heraus. „Es war ein langer Weg bis zum Ziel“, so Ines Trzaska. Sie betonte ihre Dankbarkeit für das Erreichte in den knapp zehn Jahren der Planungszeit.

24 Menschen mit Assistenzbedarf werden in dem Wohngebäude ein ambulantes, zeitgemäßes und barrierefreies neues Zuhause in vier Wohngemeinschaften finden. Den inklusiven Ansatz komplettieren 16 Wohnangebote für Menschen mit und ohne Assistenzbedarf. Bestandteil des Wohnens ist ein neues Dienstleistungskonzept, das gemeinsam mit dem Landkreis Diepholz entwickelt wurde: Zur Assistenz, im Sinne des klassischen ambulanten Wohnens, unterstützen Barrierehelfer die Bewohnerinnen und Bewohner mit sehr hohem Assistenzbedarf in den Wohngemeinschaften. Die Barrierehelfer sind Rund-um-die-Uhr-Ansprechpartner und kümmern sich personenzentriert um die niedrigschwellige Alltagsbegleitung. Ziel ist es, die Eigenständigkeit stetig auszubauen.

Menschen mit einem sehr hohen Assistenzbedarf können über dieses Modell so weit selbstbestimmt wohnen, wie es ihnen möglich ist, anstatt in ein übliches Wohnheim ziehen zu müssen. „In dieser Form stellt das inklusive Wohnangebot ein Leuchtturmprojekt im norddeutschen Raum dar“, hieß es.

Pastorin Gudrun Müller griff in ihrer Ansprache symbolisch auf, dass „die Gesellschaft, in der wir leben, ebenso unvollständig ist wie diese Baustelle. Menschen, die nicht der Norm entsprechen, werden auch heute noch ausgegrenzt.“ Damit wünschte sie dem Bauprojekt, dass „noch viel Gutes wächst.“

Das Schlusswort von Ines Trzaska brachte es auf den Punkt: „Man ist nicht dort daheim, wo man wohnt, sondern dort, wo man verstanden und geschätzt wird. Möge Ihr neues Zuhause ein Ort des Glücks und der Zufriedenheit sein.“

Das Wohnangebot richtet sich vor allem an die Menschen in der Region. Es stehen noch freie Plätze zur Verfügung. Informationen bei Johanna Mönnich unter Telefon   0 44 31/8 36 78, per Handy unter Telefon  01 62/2 18 23 88 oder per E-Mail: johanna.moennich@dh-himmelsthuer.de.

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