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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Klassentreffen mit Prädikat „wiederholenswert“

25.03.2009

WILDESHAUSEN Auf den Tag genau im März vor 50 Jahren verließen 20 Mädchen und zwölf Jungen die Mittelschule in Wildeshausen. Mit Gesang, Wort, Gedicht, Klavierspiel und dem Vortrag des „Lieds von der Glocke“, es war gerade das Jahr des 200. Geburtstags von Friedrich Schiller, verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler damals in der Entlassungsfeier von ihrem Klassenlehrer Gustav Roggemann. Am Sonnabend gab es für die Schulabgänger ein Wiedersehen. Organisatorin Marlis Stapper, unterstützt durch Gunter Oltmann, hatte ein umfangreiches Tagesprogramm ausgearbeitet, bei dem es viel zu sehen und reichlich zu erzählen gab.

Treffpunkt für alle ehemaligen Mittelschüler war der Marktplatz in Wildeshausen. Als der Bus bestiegen wurde und der erste Anlaufpunkt, die Privatschule Gut Spascher Sand als Ziel auf dem Reiseplan stand, mögen sich so manche an die Ausschulungsfeier erinnert haben. Auch daran, dass Bauer Willi Oltmann aus Dötlingen als Vertreter der Elternschaft an eine gute Ausbildung und gelungene Feierstunde erinnerte, obwohl er Jahre zuvor noch der Ansicht war, dass Landkinder die Schulausbildung an der Mittelschule nicht benötigen würden.

Schüler Gunter Oltmann bedankte sich im Namen seiner Mitschüler für die Ermöglichung des Schulbesuches und erinnerte an die Worte des damaligen Bürgermeisters: „ . . . denn inzwischen hat sicher jeder erfahren, dass nicht für den Lehrer, sondern für den eigenen Nutzen gelernt wird."

Diese Worte wurden ernst genommen, die Schüler fanden ihren Weg. Am Sonnabend nahmen von den damaligen Schülern 25 am 50. Klassentreffen teil.

Neben dem Besuch mit Führung auf Gut Spasche war auch die historische Wassermühle von Dagmar Schomburg und Antonius Wahlmeyer-Schomburg in Heinefelde eine Zwischenstation. Hier gab es nicht nur Interessantes zur Mühlengeschichte zu erfahren, sondern es wartete auch eine Kaffee- und Kuchentafel.

Ziel Nummer drei war Gut Altona. Mit einem gemeinsamen Essen fand das Klassentreffen hier seinen Ausklang. Nach dem Abendessen hielten vor allem die alten Bilder aus dem Fundus von Gustav Roggemann die Erinnerungen wach. Eine Dia-Schau zeigte viele Momente des damaligen Klassenlebens. Das Fazit aller Teilnehmer: „Prädikat wiederholenswert“. Das nächste Treffen wird in fünf Jahren stattfinden.

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