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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ehrenamt: 90 kurzweilige Minuten in 137-Seelen-Ortschaft

18.08.2017

Klattenhof Das Mitbringsel nahmen alle Beteiligten gern entgegen: „Das schöne Wetter hat der Landrat bestellt“, erklärte Eva-Maria Langfermann, Leiterin der Delegation für den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, bei der Ankunft in Klattenhof. In 90 höchst spannenden Minuten informierte sich das neunköpfige Gremium am Donnerstag über die Schönheiten des Dorfes.

Bürgermeister Ralf Spille wies in seiner Begrüßung vor dem Dorphus darauf hin, dass Klattenhof erst zum zweiten Mal an dem Wettbewerb teilnimmt. 1998 schaffte man es bis zur Landesebene. Die Streusiedlung mit ihren 137 Einwohnern ist geprägt vom Strukturwandel in der Landwirtschaft, so die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Anke Holtmann. Gleichwohl sei Klattenhof ein „Dorf mit Zukunft“: „Wir halten alle zusammen. Keiner wird vergessen.“ Sie appellierte an die Kommission, auch mit dem Herzen zu sehen.

Zum „Fremdenführer“ auserkoren war Bezirksvorsteher Hartmut Menkens. Er führte die Gruppe auf dem neuen Fuß- und Radweg parallel zur Kreisstraße 237 entlang der vier alten Höfe im Ort, die bis heute im Familienbesitz sind. Menkens, seit 1982 Bezirksvorsteher, verwies unter anderem auf die neu angelegte Buchenhecke oder die „Einheitseiche“ auf dem Dorfplatz mit einer gemütlichen Sitzecke. Das Areal, von den Klattenhofern liebevoll „City-Platz“ genannt, bietet nicht nur Gelegenheit zum Verweilen, sondern ist auch „Haltestelle“ für Mitfahr-Gelegenheiten.

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Im Bus ging es Richtung Haidhäuser, zum Geburtshaus des legendären Hasen Ahlers. Weitere Stationen waren ein früherer Löschteich, eine gut 700 Meter lange Wallhecke, die gezielt als „Trachtenfließband“ aus heimischen Gehölzen angelegt wurde, sowie durch den Stühe zu den Erhebungen, die auf die ehemalige Welsburg (1359-1480), dem Wohnsitz Oldenburgisch-Delmenhorster Grafen, hinweisen. Auch das Hasen-Ahlers-Denkmal, das an den einstigen Klattenhofer Wilddieb erinnert, und die alte Klattenhofer Schule waren Ziele der Kommission.

Im Dorphus sah sich das Gremium abschließend eine Ausstellung an. „Sehr angetan war die Kommission, dass wir ein so junges Team an der Spitze der Dorfgemeinschaft haben“, berichtete Menkens. Der Vorstand besteht aus drei Frauen und einem Mann. Anschließend fuhr die Bewertungskommission weiter nach Dingstede. Auch Altmoorhausen und Lintel (beide in der Gemeinde Hude) wurden unter die Lupe genommen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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