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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Imkerei Am Klattenhofer Esch: Geschichtsträchtiges und Gartenansichten gemischt

24.10.2019

Klattenhof Aus der Stadt Oldenburg hat Imker Götz Neuber 18 Mitglieder des Oldenburger Turnerbundes (OTB), darunter der ehemalige Kreis-Baudezernent Folker von Hagen, empfangen. Der Besuch stand ganz im Zeichen freundschaftlicher Kontakte und drehte sich um die Imkerei am Klattenhofer Esch und die Ortsgeschichte.

Nach der Begrüßung auf dem Anwesen ging es zum Spaziergang entlang des Klattenhofer Eschs zum Stopp an der Feldhaker Kreuzung. „Zum Glück konnten wir seinerzeit den Klattenhofer Esch vor der Bebauung mit Mastställen retten. Somit blieb dieser wunderschöne Blick und ein großes Stück Ackerfläche in dem Zustand, in dem er seit Jahrhunderten von den Bauern bewirtschaftet wird“, sagte Neuber und zeigte auf die Fläche.

Am ersten Stopp, der Kreuzung Stedinger Weg/Bassumer Weg/Im Ströhen/Hasen-Ahlers-Weg, kurz die Kreuzung Feldhake genannt, erklärte Neuber den geschichtlichen Hintergrund. „Wir befinden uns hier an einem sehr alten Verkehrsknotenpunkt“, sagte der Gastgeber. Früher sei der Stedinger Weg eine Verbindung zu den Weser-Häfen wie Brake, Lemwerder und Nordenham gewesen.

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Von hier seien auch die Fuhrwerke bis ins Flämische gereist. Ein idealer Ort für den Delmenhorster Grafen „Böser Gerd“, der den Händlern gerne Wegezoll abpresste. Er residierte unter anderem auf der Welsburg, die in einer archäologischen Ausgrabung als Zeitzeugnis wieder ans Licht gebracht wurde.

Einige hundert Meter weiter machte Neuber mit seinen Gästen Station am Hasen-Ahlers-Denkmal. Dabei handelt es sich um einen Wilddieb – einen gewieften Lebenskünstler, der sich mit dem Wildbret seinen Unterhalt finanzierte und gerne die Obrigkeiten mit seinem Starrsinn zur Verzweiflung brachte.

Neuber widmete sich aber auch den Problemen der Imkerei und den Bienen, deren Lebensraum immer weiter eingeschränkt wird. Er berichtete von Projekten, die dem entgegenwirken sollen, so das Trachtfließband auf einer Länge von 200 Metern in Neerstedt. In 50-Meter-Abschnitten seien Spätblüher als Nahrung im Spätsommer angepflanzt worden. „Langgestreckte Lagen solcher Flächen bieten die beste Möglichkeit für die Nahrungssuche. Insellagen sind weniger geeignet.“ Außerdem stellte Neuber im Garten den Chinesischen Bienenbaum vor. Das Gehölz ist in der freien Natur allerdings nicht gerne gesehen, da es nicht heimisch ist.

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