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Verkehr nach Unfall auf A28 beeinträchtigt
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Aktualisiert vor 42 Minuten.

Zwischen Oldenburg Und Hatten
Verkehr nach Unfall auf A28 beeinträchtigt

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Endlich freie Fahrt für Radler

30.09.2019

Klattenhof /Neerstedt Freie Fahrt für Fahrradfahrer auf dem Radweg-Lückenschluss zwischen der K 237 am Stedinger Weg in Klattenhof mit der K 236 in Neerstedt. Im Beisein vieler Bewohner beider Ortschaften durchschnitt Bürgermeister Ralf Spille zusammen mit seiner Stellvertreterin Anke Spille das symbolische Absperrband und gab damit den Radweg offiziell frei. „Damit haben wir den mit vier Kilometern längsten Radweg, der von der Gemeinde bislang gebaut wurde, nun auch endlich eingeweiht“, sagte Bürgermeister Spille in der methodistischen Kapelle. Vorausgegangen war eine gemeinsame Eröffnungstour nach Neerstedt. Mehr als 60 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einweihungstour trafen sich in der Kapelle zum Kaffee. Hier erinnerte Spille auch noch einmal an alle Eckpunkte bis zur Einweihung.

„Baumrat“ gegründet

Lange habe es gedauert, denn der Auftrag zur Planung des Radweges wurde bereits im Juni 2014 vergeben. Wie Spille weiter betonte, sei in einer Anwohnerversammlung am 27. Mai 2015 die erste Planung vorgestellt worden. Vorverträge wurden mit den betroffenen Grundstücksbesitzern geschlossen; Ende des Jahres 2015 wurde ein Antrag auf Fördermittel nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzt (NGVFG) beim Land Niedersachsen gestellt.

2016 folgte der Auftrag für die Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplans, Mitte 2016 ein Planfeststellungs-Verzichtverfahren – 42 Träger öffentlicher Belange waren beteiligt –, und schließlich konnte am 18. April 2017 die Plangenehmigung erteilt werden. Trotzdem war die Umsetzung nicht ganz einfach: Immer wieder äußerten die Anlieger Wünsche und Anregungen. Sogar ein „Baumrat“ sei gegründet worden, der zur Beurteilung des Eingriffes in die Natur und Landschaft beteiligt wurde, blickte der Bürgermeister weiter zurück.

Nach Angaben von Spille betrugen die Gesamtkosten rund 1,4 Mio. Euro. Darin enthalten sind neben dem Bau des Radwegs auch die Anpassung der Fahrbahn im Altdorf Neerstedt, die dortige Regenwasserkanalisation, der Grunderwerb, die Ingenieurleistungen und die Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen. Der neue Radweg bringe nun für die schwächeren Verkehrsteilnehmer ein deutliches Plus an Sicherheit.

Mit einem Lächeln räumte Spille auch mit einem Gerücht auf. „Böse Zungen behaupten ja, dass der Radweg nur errichtet wurde, damit ich auf sicherem Wege mit dem Fahrrad nach Neerstedt fahren kann. Das stimmt natürlich nicht, denn der Radwegeverkehrsplan der Gemeinde stammt schon aus einem deutlich früheren Zeitpunkt als die Wahl zum Bürgermeister.“

Im Radwegeplan

„Ob wir uns in Zukunft noch solche großen Investitionsvorhaben leisten können, bleibt abzuwarten. Hoffen wir, dass dieser Rad- und Fußweg von allen gut angenommen wird. Dann haben wir etwas wirklich Gutes in der Gemeinde geschaffen“, wünschte sich Spille abschließend. Die Strecke ist inzwischen auch in den Radwegeplan des Kommunalverbundes Niedersachsen/Bremen als wichtige überörtliche Strecke aufgenommen worden.

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