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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Internationaler Frauentag: Kleine (Fort-)Schritte auf Karriereleiter

08.03.2014

Ganderkesee Viele Frauen haben trotz hoher Qualifikation im Berufsleben nicht die gleichen Chancen wie Männer. So sieht es Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD), wenn sie auf die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann blickt anlässlich des Internationalen Frauentags, der jährlich am 8. März begangen wird.

Doch wie sieht es vor Ort aus? Ein Blick in die Führungsetagen der Arbeitgeber Ganderkesees: Auf den ersten Blick scheinen Frauen hier an vielen Stellen den Sprung in die Führungspositionen geschafft zu haben.

Beratung für )Frauen in der Arbeitswelt

Beschäftigte in Elternzeit, Berufsrückkehrerinnen, arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Frauen und berufstätige Frauen, die sich neu orientieren wollen, finden Unterstützung bei der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft. Anlaufstellen gibt es in Wildeshausen, Oldenburg und Delmenhorst.

Netzwerken ist ein wichtiger Schritt für Frauen, um in männerdominierter Wirtschaft sich durchsetzen zu können. So haben sich zum Beispiel Unternehmerinnen aus Hude und Umgebung zusammengeschlossen.

    www.frauen-und-wirtschaft.de

    www.huder-unternehmerinnen.de

In der Filiale der Volksbank Ganderkesee-Hude an der Mühlenstraße leitet Christina Drümecker die Geschicke. Sie ist eine von zwei Geschäftsfeldleitern. Insgesamt 18 Mitarbeiter, eine weitere Filiale in Delmenhorst sowie im inkoop-Markt stehen unter ihrer Verantwortung. Drümecker glaubt nicht, dass es in ihrem Unternehmen schwer ist, in solche Positionen auch als Frau zu gelangen. „Man muss nur für sich selbst entscheiden, ob man in so eine Führungsposition will“, so die 41-Jährige. Sie ist seit 2008 in Ganderkesee, zuvor hatte sie schon bei der Volksbank in Magdeburg in ähnlicher Position gearbeitet. Führung sei nur in Vollzeit möglich.

Ein weiteres Beispiel für Frauen in der Chefetage ist die Gemeindeverwaltung. An der Spitze steht mit Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas eine Frau. Außerdem gibt es eine Fachbereichsleiterin sowie drei Fachdienstleiterinnen. Die Leitung der Gemeindebücherei sowie die Stabsstelle der Wirtschaftsförderungen werden von Frauen übernommen. „Im Rathaus arbeiten generell mehr Frauen als Männer“, sagt Verwaltungssprecher Hauke Gruhn.

Technische Berufe

In Unternehmen aus der technischen Branche sieht es anders aus: Zwar gibt es Frauen in den Chefetagen. Bei Meyer Technik arbeiten eine Prokuristin in der Buchhaltung sowie eine Stellvertretende Abteilungsleiterin im technischen Bereich. „Generell haben wir nicht so eine hohe Frauenquote, da im gewerblich-technischen Bereich die Zahl der männlichen Facharbeiter überwiegt“, so Lukas Bäcker, Assistent der Geschäftsleitung. Bei der Atlas Maschinen GmbH arbeitet Ute Gantenberg seit 20 Jahren mit dem Geschäftsführer Fil Filipov zusammen. Sie ist Vice President Personal, Recht & Öffentlichkeitsarbeit.

Beim Berufsförderungswerk (BFW) Weser-Ems ist die Hälfte der Unternehmensleitung weiblich. Auch in mittleren Führungsebenen sind Frauen vertreten „Ich denke wir sind auf einem gutem Weg“, sagt Hartmut Kostens, Leiter Marketing des BFW.

„Noch einiges zu tun“

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Eine Frauenförderung von Unternehmensseite gibt es allerdings bei keinem der vorgestellten Arbeitgeber. Die Unterstützung müssen sich die Frauen anderswo suchen. Hilfe gibt es zum Beispiel bei der Existenzgründungsagentur für Frauen (EFA) und der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft. Trotz positiver Beispiele gibt es in Ganderkesee, wie Claudia Körner-Reuter, Leiterin der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft, feststellt, „noch einiges zu tun“. Was Anteile an Frauen in Führungspositionen und Zukunftsberufen betrifft, seien Frauen benachteiligt.

Dafür sei in der Gemeinde die Infrastruktur familienfreundlich. „Im Bereich der Kinderbetreuung hat sich viel getan“, sagt Körner-Reuter. Auch für Karin Engelmann, 1. Vorsitzende der Huder Unternehmerinnen, zu deren Netzwerk auch Unternehmerinnen aus Ganderkesee gehören, hat sich noch nicht viel verbessert. „Aber wir müssen das realistisch sehen: Wir Frauen haben auch ein Defizit, wenn wir nicht durchgängig arbeiten“, so Engelmann. Wer ehrgeizig sei, schaffe es als Frau aufzusteigen – sofern der Wille da ist.

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