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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Kleiner Turm böte Aussicht bis Bremen“

16.10.2007

Am Sonnabend wurde der geplante Radweg um den Hasbruch erstmals mit einer größeren Gruppe ausprobiert. Fragen dazu an Gästeführerin Lisa Dirks.

Von Karsten Kolloge

Frage: Frau Dirks, Teilnehmer der Tour schwärmten von dem Radweg. Was macht ihn eigentlich so attraktiv?

Dirks: Etwas Besonderes ist zunächst, dass fünf Dörfer aus zwei Gemeinden, Ganderkesee und Hude, den Radweg im Rahmen der Dorferneuerung gemeinsam planen. Dem Radfahrer bietet sich hier zum einen eine besonders schöne und unterschiedliche Landschaft, immer mit Blick auf den Hasbruch. Auf der anderen Seite gibt es wunderschöne Ausblicke in die Ferne.

Frage: Welche Punkte empfehlen sich für solche Ausblicke?

Dirks: Ich selbst komme ja aus Hohenböken, das liegt am Geestrand. Von hier aus geht es runter durch das Moor in die Marsch zur Weser, zum Weserurstromtal. Beim Hof Hohenböken oder beim dortigen Freizeitheim befinden wir uns 27 Meter über Normalnull. Wenn es hier einen Aussichtsturm geben könnte, vielleicht vier, fünf Meter hoch, hätten wir eine einmalige Aussicht in das Weserurstromtal, bis nach Bremen-Nord. So prägnante Guck-Punkte finden sich am gesamten Radweg.

Frage: Sie haben die unterschiedlichen Landschaftsformen angesprochen. Welche sind gemeint?

Dirks: Am Weg östlich des Hasbruchs, parallel zur B 212, haben wir zum Beispiel den Blick auf alte Höfe, die wie an einer Perlenschnur aufgereiht an der Bundesstraße liegen. Dann haben wir viele Wallhecken, ferner Hegeflächen. Auch gibt es Wiesen mit einzelnen großen Eichen. Ich stell’ mir immer vor: So muss der Hasbruch vor einigen hundert Jahren ausgesehen haben, als Hutewald. Außerdem führt der Weg durch bewohnteres, kleinteiliger strukturiertes Gebiet.

Frage: Was fehlt noch, um den Radweg komplett zu machen?

Dirks: Wenn wir diesen Radweg einrichten wollen, muss er auch Gästen, die ihn allein befahren wollen, Informationen bieten. Das könnte zum Beispiel durch Tafeln geschehen. Als Standorte könnten sich die Wegedreiecke anbieten, die in der Dorferneuerung als Guck-Punkte angedacht sind. Denkbar wären auch Bushäuschen, die sich ja für Radfahrer als Schutz- und Rasthütten anbieten.

Frage: Ist der Radweg so gut ausgebaut, dass er überall befahren werden kann?

Dirks: Im Moment kann man zwar einen Rundweg befahren, aber das ist nicht der Radweg, den wir uns in den Dörfern am Hasbruch wünschen. Es gibt mehrere Punkte, die noch verbessert werden könnten. Einmal die Verbindung vom Hohenbökener Weg durch das Ellerbäketal zum Ellerbäke-Wanderweg. Und dann gibt es da noch Wünsche und Vorschläge, Nordenholzermoor und Hohenbökener Moor durch einen Radweg zu verbinden. Zurzeit gibt es zwar eine Verbindung, aber die ist nicht mit dem Fahrrad zu befahren.

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