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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Konkretere Pläne fürs Baugebiet

10.08.2016

Streekermoor Das geplante Baugebiet am Mühlenweg in Streekermoor ist wieder ein Stückchen konkreter geworden. Der Bau- und Planungsausschuss hat am Montagabend mit großer Mehrheit für eine notwendige Änderung des Flächennutzungsplans für das neun Hektar große Areal nördlich des Sommerwegs gestimmt. Statt landwirtschaftlicher Nutzung sollen hier in den kommenden Jahren 140 Wohneinheiten auf 77 Grundstücken entstehen.

Den Einwand eines privaten Hofes, der auf Teilen der Fläche Pferde hält und darauf verweist, ein Verlust habe gravierende Folgen für ihn, meint die Verwaltung entkräften zu können. Der Betrieb sei aufgrund seiner Größe und Hofnachfolgesituation weiter zukunftsfähig. Um den Betrieb eine langfristige Perspektive zu geben, sei bereits der Bau einer Reithalle positiv bewertet, heißt es in einer Stellungnahme. Bedenken bezüglich der vorliegenden Planung seien von der Landwirtschaftskammer in ihrer Stellungnahme während der öffentlichen Auslegung der Pläne nicht vorgebracht worden.

Der Bau- und Planungsausschuss hat anschließend auch einem Vorentwurf des Bebauungsplanes für das besagte Gebiet zugestimmt (acht Ja-Stimmen, drei Enthaltungen). Projektplanerin Dörthe Meyer vom Planungsbüro Niedersächsische Landesgesellschaft (NLG) warb im Ausschuss vorsichtig dafür, die Firsthöhe von derzeit 9 Meter auf 9,50 Meter im Bereich des Mühlenwegs leicht zu erhöhen. Nur so könnten dort Mietshäuser entstehen, die auch Platz für eine fünfte Wohneinheit im Dachgeschoss hätten.

Eine Entscheidung darüber ist allerdings noch nicht gefallen. Die Erhöhung würde zu dem erklärten Ziel passen, mit dem Neubaugebiet auch Wohnraum für junge Menschen (Singles) zu schaffen.

Benjamin Stanke, Vorsitzender des Schützenvereins Sandkrug, trat in der Sitzung dafür ein, die Gemeinde möge einen neuen Standort für die Bogensport- und Biathlonanlage in der Nähe des zukünftigen Feuerwehrhauses vorsehen. Viel Hoffnung kann sich der Verein aber wohl nicht machen. Verwaltung und Teile der Politik scheuen die damit verbundenen Kosten: etwa eine dreiviertel Million Euro, so eine Schätzung.

Thema in den künftigen Beratungen über das Baugebiet wird mit Sicherheit auch die Frage sein, wie viele Grünflächen bei gleichzeitig ausreichenden Parkplätzen in dem Areal nötig und möglich sind. Mehrere Ausschussmitglieder äußerten ihre Sorge, eine zu gleichförmige Bau- und Gestaltungsweise in dem großen Baugebiet könnte letzten Endes zu einem monotonen Aussehen führen.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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