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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Freinet: Krippe ist schon langsam aus den „Kinderschuhen“

20.07.2012

SCHULENBERG Selbstorganisation, Eigenverantwortung, Demokratie: zentrale Begriffe in der Freinetpädagogik, der sich die Freinet-Kindertagesstätte Prinzhöfte von Beginn an verschrieben hat. Für Kita-Leiterin Monika Zeugner auch Grundsätze, die sich bereits im Krippenalter einführen lassen: „Wir haben gute Erfahrungen gemacht“, zog sie am Donnerstag bei einem Besuch von Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes im Zentrum Prinzhöfte ein positives Fazit nach knapp einem Jahr Krippengruppe in der Einrichtung: „Es ist vieles besprochen worden, was in Krippe machbar ist und dann auch im Kindergarten gemacht wird. Das ist gewachsen in einem Jahr.“ Für den Verein für ganzheitliches Lernen sprach Geschäftsführerin Claudia Sanner bereits ein dickes Lob aus: „Da habt Ihr tolle Arbeit geleistet.“

Seit September ist die Kindertagesstätte um eine Krippengruppe und einen dafür geschaffenen Anbau mit dämmendem Grasdach gewachsen; zehn Kinder unter drei Jahren werden aktuell dort betreut, davon neun aus der Samtgemeinde, eines aus einer Nachbargemeinde. Und auch fürs kommende Krippenjahr kann Zeugner recht gute Auslastung vermelden: Mit acht Kindern bei maximal zehn Plätzen geht es ab dem Sommer weiter, ein neuntes komme im Laufe des Jahres hinzu. Neu dabei: „Es kommen diesmal zwei Kinder schon mit einem Jahr.“ Für Zeugner noch nicht das Ende der Fahnenstange beim Bedarf: „So eine Einrichtung muss sich erst rumsprechen.“ Bereits „gut angenommen“ – auch von einigen Eltern von Krippenkindern – würden zudem die neuen verlängerten Öffnungszeiten bis 15 Uhr.

Zur Verfügung stehen der Krippe ein Gruppenraum mit Holzpodest, ein Ruheraum, Sanitärbereich, Garderobe sowie – gemeinsam mit dem Kindergarten genutzt – ein Malraum und eine neue Küche. Auf dem Außengelände ist ein Krippenspielbereich angelegt („überschaubar und abgegrenzt“), an dem auch Eltern weiter mitgestalten: Balancebalken, Wasser, Sand und Spielgeräte sorgen für Abwechslung; fürs nächste Jahr ist eine Schaukel geplant. Zugleich wurde durch einen Umbau im Kindergarten mit Verlegung des Gruppenraums, Schaffung eines separaten Eingangs und neuem Treppenhaus auch dort mehr Platz geschaffen, so dass nun bis zu 25 Kinder betreut werden können, 22 sind es derzeit.

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An den Kosten für die Bau- und Umbaumaßnahmen beteiligte sich auch die öffentliche Hand. Für Cordes Anstoß, sich nach dem ersten Krippenjahr einmal vom Nutzen der Samtgemeinde-Mittel zu überzeugen, die 36 800 Euro bei der Krippe trug und 10 000 beim Kindergartenumbau. Weitere Mittel für die Krippe flossen vom Landkreis (31 000) und von Bund/Land (145 000; davon 98 000 für 2013 zugesagt). Der Trägerverein nahm laut Sanner einen Kredit für die Zwischenfinanzierung sowie 50 000 Euro als Eigenanteil bei Krippe und Umbau auf.

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