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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

TAGESSTÄTTE: Krippenkinder erobern die „Schatzinsel“

13.09.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPI HOYKENKAMP/MTN - „Bildung von Anfang an“ ist einer der Leitsätze der Kindertagesstätte „Schatzinsel“ in Hoykenkamp. Und diese Bildung beginnt immer früher. Mit der Aufnahme der ersten fünf Krippenkinder geht die Kita einen – auch für die Gemeinde – neuen Weg. Nur die Kindertagesstätte Lange Straße bietet ebenfalls ab diesem Jahr Entsprechendes.

Ein und zwei Jahre alt sind die Kinder, die nach einer dreiwöchigen Eingewöhnungsphase „in alle Aktivitäten eingebunden sind“, wie die Leiterin der „Schatzinsel“, Birgit Geerken, betont. Sie gehören zur „Matrosen-Gruppe“, sind dank des offenen Konzeptes aber auch in den anderen Gruppen gut bekannt und gern gesehen. Betreut werden sie vor allem von Mireille Pydde. Die Gruppenleiterin ist die wichtigste Bezugsperson für die Kleinen, die die Erzieherinnen lieber „unsere ganz jungen Kinder“ nennen, weil einige so klein gar nicht mehr sind.

Mit der Einrichtung von Krippenplätzen reagiere die Gemeinde auf die sich wandelnde Gesellschaft, erklärte Bürgermeister Gerold Sprung bei der Vorstellung der neuen Gruppe gestern in der Kindertagesstätte: Sinkende Geburtenraten führten zu freien Plätzen in den Kindertagesstätten. Gleichzeitig würden immer mehr Eltern auch immer schneller in den Beruf zurückkehren. Sprung: „Die altersübergreifenden Gruppen sind eine erste Antwort mit dem Ziel, das Angebot an Krippenplätzen zu verbessern.“

Die Mitarbeiterinnen haben sich durch mehrere Fortbildungen und eine Anpassung des pädagogischen Konzepts auf die neue Situation vorbereitet. „Wir haben unsere gesamte Arbeit hinterfragt“, erzählt Geerken. Denn: „Zweijährige sind nicht einfach jüngere Dreijährige.“ Es gehe schließlich nicht nur „ums Wickeln, Pflegen und Füttern. Die ganz jungen Kinder haben einen ganz hohen Bedarf an Bildung und Bewegung.“ Die Arbeit mit den „ganz Jungen“ ließe sich gut mit der Arbeit mit behinderten Kindern vergleichen, meint Geerken mit Blick auf die zwei Integrationsgruppen.

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Aber nicht nur die jüngeren Kinder profitieren vom altersübergreifenden Miteinander. „Die älteren werden selbstbewusster, und das Konkurrenzverhalten gegenüber Gleichaltrigen wird geringer“, hat Pydde beobachtet.

Jetzt wolle man das „gut angelaufene Projekt offen beobachten“, kündigt Geerken an, die sich auch eine Ausweitung vorstellen kann. Mit den fünf Plätzen sei im Nordosten der Gemeinde der Bedarf derzeit aber gedeckt, sagt Norbert Budde von der Verwaltung. „Aber es gibt schon Anfragen für das nächste Jahr.“

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