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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

KSB-Vorstand nimmt zwei Neue an Bord

18.09.2008

DöTLINGEN Der Kapitän bleibt an Bord. Einstimmig wählten die anwesenden 67 Stimmberechtigten auf dem Kreissporttag 2008 im Dötlinger Schützenhof „Unter den Linden“ Peter Ache erneut zum 1. Vorsitzenden. „Ich fühle mich sehr geehrt, wieder das Vertrauen von Ihnen bekommen zu haben“, sagte der neue alte Lotse des sportlichen Flaggschiffs.

Mit Stolz berichtete Ache, dass die Mitgliederzahlen im Kreissportbund trotz Beitragserhöhungen mit 50 000 annähernd gleich geblieben sind. Bei den Jugendlichen (sechs bis 18 Jahre) gibt es Zuwächse, während es bei den 27- bis 40-Jährigen Austritte in etwa gleicher Zahl gibt. „Auch im niedersächsischen Landesvergleich sind wir als Kreis gut aufgestellt und belegen den 17. von 48 Plätzen“, erklärte der 1. Vorsitzende. 40 Prozent der Landkreis-Bevölkerung ist in Sportvereinen organisiert, in Vechta seien es 34% und in den Städten sogar noch weniger (Oldenburg 25%, Hannover 19%).

Die Wiederwahl war nicht die einzige Abstimmung auf dem Kreissporttag. Neben Peter Ache werden zukünftig wieder Wilfried Schnitker (1. stellvertretender Vorsitzender) sowie die zwei weiteren Stellvertreter Jens Büsselmann und Horst Bokelmann dem Vorstand angehören. Ihn stärken werden zukünftig auch wieder Dieter Kapust (Sport-Lehrwart) und Renate Otte (Breitensport-Wartin).

Aus dem Vorstand schieden Bärbel Offenbroich (Frauenwartin) und Arnold Lehmkuhl (Schatzmeister) aus. Die Abschiedsworte: Während Bärbel Offenbroich „zu denen gehört, die etwas auf die Beine gestellt haben“, lobte Ache den scheidenden Schatzmeister, dass er „Fragen immer sachlich und mit Weitblick beantwortet“ hat. Arnold Lehmkuhl wurde 1992 erstmals in dieses Amt berufen. Lehmkuhl ist nun, neben Hans-Paul Haverkamp und Helmut Weete, das dritte Ehrenmitglied des Kreissportbunds. Das Amt des Schatzmeisters (Schatzmeisterin) hat Heike Kuban bekommen, als neue Frauenwartin steht Sabine Kügler-Lösekann zur Verfügung. Ralf Spille löste Linda Vietor als Kassenprüferin ab und wird dieses Amt mit Dieter Holsten bekleiden.

Zum Landessporttag am Sonnabend, 22. November, nach Hannover werden neben Peter Ache auch Dieter Kapust, Holger Kreye und Heike Kuban fahren. Alle Wahlgänge fanden einstimmig statt. Am Ende bestätigten die Stimmberechtigten den Vorsitzenden Tobias Wessel als Vorsitzenden der Sport-Jugend sowie seinen Stellvertreter Georg Jaedicke.

Somit ist die Crew komplett, und der Dampfer Kreissportbund kann weiter volle Fahrt aufnehmen.

Ehrennadel für Margret Hauk – Leichtes Minus in der KSB-Kasse

Die goldene Ehrennadel für hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit erhielt Margret Hauk. „Margret arbeitet seit Jahren, dezent im Hintergrund, als Kassenwartin des Harpstedter Turnerbunds. Du bist beständig und verlässlich", schwärmte Peter Ache bei der Übergabe der Nadel. Peter Ache unterstrich, dass solche Ehrungen kein Eigenlob seien, sondern die Anerkennung der Arbeit für „unsere Sache – den Sport“. Er rief die Vereine auf, mehr Ehrenamtliche für Auszeichnungen vorzuschlagen.

Beim Sportstättenbau zeigte Wilfried Schnitker, zuständiger Referent, sich zufrieden beim Resümee 2007. „Uns lagen Anträge auf Bezuschussungen in Höhe von 173 000 Euro vor, und der KSB konnte knapp 80 Prozent davon auszahlen“, stellte der Vereinsberater fest. Die Frist für Neuanträge läuft 2008 Ende Oktober ab. Er kommt gerne zu interessierten Vereinen, um auch andere Finanzierungsmöglichkeiten vorzustellen.

Der Kassenbericht von Arnold Lehmkuhl, scheidender Schatzmeister, wies für das Geschäftjahr ein kleines Minus von 1982,79 Euro aus. Einer der Kostenfaktoren ist die in Wildeshausen ansässige Geschäftsstelle. Doch die sei unbedingt notwendig, um „Anträge nicht am Küchentisch zu bearbeiten“. Peter Ache sprach von einer „Erfolgsstory, weil wir eine feste Adresse haben, die unsere Glaubwürdigkeit stark verbessert.“

Der Haushaltsvoranschlag 2009 sieht eine leichte Ausgabenerhöhung vor. Zur Verstärkung der Geschäftsstelle soll eine EDV-Fachkraft eingestellt werden.

Der Zukunft sah Peter Ache optimistisch entgegen. „Die Zusammenarbeit mit der Politik und der Verwaltung läuft gut, so dass uns diesbezüglich ruhige Zeiten bevorstehen“, freute sich der 1. Vorsitzende. Kritisch betrachtete er die Frage „Wie entwickeln wir uns weiter?“. Nicht nur die Bevölkerungsstruktur verändere sich – zukünftig werde es mehr ältere Menschen geben. Vielmehr brächen etwa immer mehr Schwimmsportstätten weg und würden zu Wellness- und Spaßbädern umfunktioniert. Peter Ache erzählte von einer „mittel- oder langfristigen Vision“ einer zentralen Sportbildungsstätte beziehungsweise eines Schwimmsport-Zentrums. Außerdem müsse die Suche nach ehrenamtlichen Mitarbeitern intensiviert und die Kooperation „Schule-Verein“ verbessert werden. Um dieses Großprojekt zu besprechen, schlug Ache vor, eine größere Arbeitstagung ins Leben zu rufen.

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