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15.09.2017

Kunst zu Kunst, das passt“, meinte Franz Duin vom Vorstand des Orgelfördervereins der Wildeshauser Alexanderkirche. Im Rahmen der Landpartie „Genuss am Fluss“ am vergangenen Wochenende in der Kreisstadt hatte die Ostrittrumer Künstlerin Anne Hollmann gemeinsam mit Frauen aus ihrem Malkursus ein „Action-Painting“ organisiert. Unter Zeitdruck entstanden 13 besondere Bilder, die Volksbank-Vorstand Frank Ostertag versteigerte. „Alle Bilder wurden verkauft“, freute sich auch Anja Marows­ky vom Marketingteam der Volksbank Wildeshauser Geest. 1300 Euro kamen so für die gute Sache zusammen. Unmittelbar vor dem Spendenbarometer für die neue Orgel in der Alexanderkirche nahm Duin die frohe Botschaft gern entgegen. Aktuell liege die Spendensumme bei rund 537 000 Euro; für die neue „Königin der Instrumente“ würden allerdings 825 000 Euro benötigt. Der Baustart stehe noch in den Sternen, so Duin. „Wir müssen erst die Finanzierung sichern.“ Auch Stiftungen seien, wie öffentliche Auftraggeber, bei der Förderung von Projekten klaren Regeln unterworfen. „Genuss am Fluss“ sei „ein verlässlicher Partner“ für den Orgelförderverein. Wie sehr ihm das „Action-Painting“ gefallen hat, zeigte auch Stefan Iken, neben Torsten Koschnitzke und Rebecca Breuer einer der Organisatoren der Landpartie. Er bedankte sich bei Anne Hollmann mit einem großen Blumenstrauß.

Die Veranstaltung „Genuss am Fluss“ war übrigens auch eines der Ziele des traditionellen Ausflugs der Wachkompanie der Wildeshauser Schützengilde. Knapp 50 Personen nahmen teil, darunter Kompaniemitglieder mit ihren Ehefrauen oder Lebensgefährtinnen sowie die dazugehörigen Wachoffiziere, wie Gilde-Sprecher Christian Harting berichtete. Auch die aktuelle Majestät Andreas Tonn zählte zu den Gästen. Zur Wachkompanie gehören selbstverständlich auch das hohe Gericht sowie die Tamboure. „Es hat uns wieder einen riesigen Spaß gemacht, bei so toller Resonanz diese Tour zu organisieren, obwohl das Wetter uns ein wenig einen Strich durch die Rechnung gemacht hat“, erklärte der Vize-Fourier der Wache, Marco Freytag. Geplant war ursprünglich eine Fahrradtour. Am Samstag ging es nach einem ausgedehnten Spaziergang zu „Genuss am Fluss“ am Fuße der Alexanderkirche. „Wir wollen unser Geld in der Stadt lassen, wenn wir hier schon einmal eine so tolle Veranstaltung haben“, betonte Detlev Horst, Feldwebel der Wache. Nach dem Rundgang wurden alle Teilnehmer mit dem Kremser zur Gaststätte „Sander“ gefahren, wo gemeinsam zu Abend gegessen wurde. Nach einer sehr lustigen und schwungvollen Tour klang der Abend für die Mehrzahl der Mitglieder der Wachkompanie bei der Veranstaltung „Genuss am Fluss“ aus, wo zur Musik der „Atomic Playboys“ noch bis in die Nacht bei bester Stimmung gefeiert wurde.