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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kurzschrift hat langfristig schweren Stand

03.04.2012

WARDENBURG Der Umzug von der Gemeinde Großenkneten nach Wardenburg ist dem Sammler- und Hobbyforum, Träger des Schreibmaschinenmuseums Oldenburger Straße 219, gut bekommen. Seit dem zweiten Advent 2009 residiert das Forum mit seinen historischen Schätzen im ersten Stock des ehemaligen Schleckerstandorts und lockt mit regelmäßigen Ausstellungen Besucher an.

Der Verein unter Leitung der Vorsitzenden Hannelore Schindelasch hat einige Anhänger gefunden. Auf 27 aktive Mitglieder kann der Vorstand bauen, so lautete die Bilanz auf der Jahreshauptversammlung am Sonnabendvormittag im Vereinshaus. Die Mitstreiter des Sammler- und Hobbyforums verteilen sich bundesweit: Sie kommen aus dem Landkreis Oldenburg, aus Rheine, Hamburg, Ober-Märlen sowie Bad Nauheim.

Neben historischen Schreibmaschinen gehört auch die Stenografie zu den Themen, um die sich Schindelasch und ihre Mitstreiter verdient machen. Wichtige Helfer sind neben der 1. Vorsitzenden, die amtierende Präsidentin des Deutschen Stenografenbundes ist, Walburga Yügürk und Hermann-Josef Beckers. Das Ehepaar aus Rheine (Nordrhein-Westfalen) kümmert sich um die immer seltener werdende Kunst der Kurzschrift. Yügürk unterrichtet Stenografie, ist Textverarbeiterin und Mitbegründerin des Sammler- und Hobbyforums.

An Schulen werde die Kurzschrift seit etwa zehn Jahren überhaupt nicht mehr gelehrt, bedauert sie. Für die derzeit noch stattfindenden Wettkämpfe in dieser Disziplin sind das langfristig keine guten Aussichten. 2013 ist eine Deutsche Meisterschaft in Varel (Kreis Friesland) geplant. Der Verein hat ferner Verbindungen in die Schweiz knüpfen können, die zumindest der stenografischen Sammlung zugute kommen.

Viel besser sieht es bei den Vorträgen und Kunstausstellungen aus. In den zurückliegenden Monaten hat der Verein zahlreiche Referenten und kreative Köpfe in seinen Räumen zu Gast gehabt. Der Verein wolle Künstlern jeder Couleur eine Plattform bieten, betont Schindelasch. „Wir wollen eine gemeinsame Plattform für Sammler und Künstler schaffen. Jeder, der sich berufen fühle, solle die Gelegenheit bekommen, sich und seine Werke zu präsentieren“, sagt die Vorsitzende. Als besondere Anerkennung überreichte sie jeweils ein Blumengesteck an Angela Germer (Ganderkesee) und Herbert Aschenbeck (Dötlingen). Beide hätten sich stark für das Schreibmaschinenmuseum eingesetzt.

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