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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kuschelige Neuzugänge im Teich

29.02.2016

Dötlingen Platsch! Geschmeidig springt der niedliche Nager in das trübe Wasser. Nur der Kopf mit den orangenen Zähnen und der borstige Rücken ragen noch aus dem Wasser, während er unter einem Stamm hindurch taucht, um anschließend auf der anderen Seite aus dem Wasser zu krabbeln. In der Sonne schüttelt das Nutria sein rotbraunes Fell und putzt sich mit dem Hinterbein.

Das kleine Pelztier ist eines der sechs jüngsten Neuzugänge des Wild- und Freizeitparks Ostrittrum, der seine Pforten nach der viermonatigen Winterpause wieder geöffnet hat. Die drei Weibchen und drei Männchen stammen aus dem Wildpark „Schwarze Berge“ in der Nähe von Hamburg. „Mit dem Park haben wir schon häufiger Tiere zwecks Blutauffrischung getauscht. So wird Inzucht vermieden“, erklärt Tierparkbetreiberin Tanja Riesmeier.

Auch in ihrer neuen Heimat werden die Nutrias ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Höhlen bauen. Diese Höhlen werden täglich von den Mitarbeitern des Parks kontrolliert. Der hüfthohe Zaun um ihr Gehege ist mit Strom gesichert, damit sich die „Ausbrecherkünstler“ nicht aus dem Staub machen können. Im Hinblick auf die Essgewohnheiten meint Riesmeier: „Obwohl die Nutrias beißen, wenn man ihnen zu nahe kommt, sind sie Vegetarier.“ Während das Fell unter dem Bauch weich ist, fühlt sich der Rücken der Tiere eher borstig an. Auf dem Gelände des Nutria-Geheges standen vorher Spielgeräte, die allerdings Reparaturen im fünfstelligen Bereich benötigt hätten. Auch aus diesem Grund entschied sich Familie Riesmeier für den Bau eines neuen Geheges.

Auch die Nachbarn der Nutrias sind neu im Tierpark Ostrittrum. Die beiden Luchse aus der Züchtung des Zoos in Rheine sind anderthalb Jahre alt und reichen einem Erwachsenen bereits bis zum Knie. In ungefähr drei Wochen bekommen die Kater dann Gesellschaft von zwei Weibchen.

Außerdem wurde in der Winterpause der Spielplatz am Eingang vergrößert. „Jetzt haben die Kinder genug Platz zum Spielen und müssen sich nicht gegenseitig aus der Sandgrube schubsen“, lacht Riesmeier.

Darüber hinaus gibt es noch einen Kletterberg, den man in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen erklimmen kann. In unmittelbarer Nähe steht eine neue Rutsche, auf der Kinder und Erwachsene mit Kokosmatten auf vier Bahnen herunterrutschen können. Riesmeier: „So merkt man sofort, wer am schnellsten war.“

Insgesamt leben im Park ungefähr 500 Tiere. Er beherbergt neben den Nutrias und Luchsen unter anderem Benettkängurus und Berberaffen, Strauße und natürlich die zahlreichen Ziegen, die bei den Kindern besonders gut ankommen, weil sie sich liebend gern streicheln und füttern lassen.

Das taten am vergangenen Wochenende auch schon viele kleine Tierfreunde mit ihrem Familien. Bei bestem Tierpark-Wetter kamen zum Saisonauftakt zahlreiche Familien nach Ostrittrum.

Der Park ist ab sofort täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Die Kasse schließt bereits um 18 Uhr.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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