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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Umwelt: Lärmschutz bundesweit gefragt

14.07.2015

Ganderkesee Der Landkreis Oldenburg organisiert die dezentrale Sammlung und Verwertung von Grünabfällen neu. Spätestens ab 2017 soll in jeder Gemeinde der Grünabfall dezentral angeliefert werden können. Eine Sonderregelung gibt es für Ganderkesee: Dort werde der Kreis keine eigene Stelle einrichten, so Uwe Dölemeyer vom Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft im Kreishaus, am Montag. Wie bisher wird der Umweltdienstleister K-Nord den Grünabfall annehmen.

K-Nord hatte im vergangenen Jahr seine Preise für die Annahme von Grün- und Strauchschnitt angehoben, was zu deutlichem Unmut unter der Kundschaft geführt hatte (die NWZ  berichtete). So ist für 200 Liter Grünschnitt eine Gebühr von 3 Uhr zu entrichten. Die Annahme von ein bis zwei Kubikmetern Grünschnitt – was in etwa der Menge in einem kleinen Pkw-Anhänger entspricht – liegt mittlerweile bei 24 Euro gestiegen. „Das Aufkommen ist im Wesentlichen gleich geblieben“, sagte Andreas Melle (49), Technischer Leiter des Kompostwerkes. Durchschnittlich 4000 Tonnen Grünschnitt würden pro Jahr aus Privathaushalten angeliefert.

Verbesserter Service

Melle wies auf den verbesserten Service des Unternehmens hin. K-Nord habe die Öffnungszeiten ausgeweitet und sei inzwischen ganzjährig wochentags von 7.30 bis 18 Uhr für die Kunden da. Am Sonnabend ist bis 14 Uhr geöffnet. Baum- und Strauchschnitt, Garten- und Parkabfälle sowie sonstige kompostierbare Abfälle würden zu hochwertigem „Bioferm“-Qualitätskompost und gärtnerischen Substraten verarbeitet. Durch das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost hätten Kunden die Gewähr, „ein hochwertiges, hygienisch einwandfreies Produkt mit hervorragenden Düngeeigenschaften zu erwerben“.

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Täglich werde die Temperatur in den Chargen gemessen und der Kompostierungsprozess gesteuert. Herkulesstauden oder andere Sporen in dem Grünabfall hätten keine Überlebenschance.

Das sei der Grund für den Kreis, bei der Annahme umzusteuern. Die Regeln für den Grünabfall wurden deutlich verschärft, so Dölemeyer. Das Material müsse hygienisch einwandfrei sein. Verlangt werde eine vernünftige Prozesssteuerung und -überwachung, bis hin zur Verbringung der Materialien auf dem Acker. Derzeit verhandele der Kreis mit sechs Gemeinden (außer Ganderkesee und Dötlingen) über die Anmietung der Altanlagen. Diese sollen modernisiert werden. In Kürze sollen Betrieb, Transport und Verwertung ausgeschrieben werden. Dölemeyer: „Ziel ist es, am 1.1.2017 zu starten.“

Ausschreibung abwarten

K-Nord denkt nach den Worten Melles durchaus darüber nach, ein Angebot abzugeben. „Wir wollen zunächst die Ausschreibung abwarten.“ Um Kompost in ganz Norddeutschland, bis hinein nach Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt zu vermarkten, hat der Dienstleister erst kürzlich drei neue Sattelzüge erworben.

In Sachen Lärmschutz sei K-Nord inzwischen bundesweit unterwegs. Gefragt seien nicht allein begrünbare Systeme wie die Lärmschutzwand an der Urneburger Kreuzung in Ganderkesee, sondern auch „tief gegründete“ Wände aus Holz, Aluminium oder Beton. Ein Referenzobjekt des Umweltdienstleisters sei das Baugebiet in Langenhagen bei Hannover. „Es gibt da einen riesigen Bedarf“, erklärte Melle im NWZ -Gespräch, „und wir wollen in den Markt kommen.“

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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