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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Engagement: Landjugend hat Hilfsbereitschaft im Blut

07.10.2010

HUDE Schmerzhafte Nadeleinstiche, Infektionen und Kreislaufzusammenbrüche – solche und ähnliche Horrorgeschichten lassen viele Menschen vor der Blutspende zurückschrecken. Auch Inga Schröder (19) hat ein mulmiges Gefühl, als sie am Dienstagabend zum ersten Mal zum Blutspenden in den Kulturhof geht. Am meisten fürchtet sie sich vor dem Stich der Nadel und dem unangenehmen Gefühl der Kanüle in ihrem Arm.

Doch die Vorsitzende der Landjugend Sandersfeld ist nicht alleine. Zusammen mit 13 Mitgliedern der Gruppe, darunter sind sechs Erstspender, ist sie zur Blutspende-Aktion des Deutschen Roten Kreuzes erschienen. „Wir haben uns im Vorstand überlegt, dass wir etwas Gutes tun wollen“, berichtet Mit-Vorsitzender Renke Poppe. „Das ist eine ganz tolle Aktion“, lobt Doris Schneidereit vom DRK-Ortsverein Hude. „Die Landjugend hat unsere Bilanz gerettet.“ Ohne das Engagement der jungen Leute wäre die Zahl der Spender am Dienstag unter 100 gerutscht.

Für Renke Poppe (21) ist es ebenfalls die erste Blutspende. Nach Anmeldung und Registrierung werden bei ihm Hämoglobinwert, Körpertemperatur und Blutdruck gemessen. Mit ausgefülltem Fragebogen geht’s zur Untersuchung beim Arzt, der schließlich das Okay für den Hauptakt gibt: Nach der Desinfektion der Einstichstelle wird mit einer Kanüle in eine Armvene im Ellenbogen gestochen.

Arne Wachtendorf ist schon etwas weiter. Der 28-Jährige hat es sich im Liegen bequem gemacht und beobachtet, wie aus der Vene sein Blut automatisch in ein Beutelsystem fließt. Um den Blutfluss zu unterstützen, erhält er eine Papierkugel zum Kneten. Seine linke Hand drückt derweil zur „moralischen Unterstützung“ seine Freundin Rieke Schiller.

Nach der Blutentnahme müssen die Landjugend-Mitglieder wie alle anderen etwa eine Viertelstunde ruhen: Der Kreislauf soll sich erholen. Die Blutspende von etwa einem halben Liter entspricht immerhin zehn Prozent der Gesamtblutmenge des Körpers. Nach knapp 20 Minuten geht es zur Stärkung in den Nebenraum, wo bereits belegte Brote auf die Spender warten.

Unangenehme Nebenwirkungen der Blutspende gibt es nur selten. Mitunter können an der Einstichstelle der Nadel blaue Flecken entstehen. Inga Schröder und Renke Poppe bemerken ein leichtes Drücken in der Armbeuge, dort, wo das Blut entnommen wurde. Wenige Stunden nach der Blutspende wird es verschwunden sein. Was bleibt ist das gute Gefühl, mit dem eigenen Blut anderen Menschen helfen zu können.

Renke Poppe will auf jeden Fall weiterhin Blut spenden: Der Landjugend-Vorsitzende kann sich gut vorstellen, „dass wir das wiederholen“.

haben am Montag und Dienstag an der DRK-Blutspende-Aktion im Kulturhof teilgenommen. Darunter waren 22 Erstspender.

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Zum 50. Mal Blut gespendet haben Wilfried Engelmann und Franz Bunjor – dafür bedankten sich Doris Schneidereit und Axel Meyer mit Präsenten. Meyer selber gab zum 40. Mal seinen Lebenssaft: „Man muss ja mit gutem Beispiel vorangehen.“

Nächster Termin der Blutspende ist am 20. und 21. Dezember, jeweils von 15.30 bis 20 Uhr.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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