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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Einzelhandel: Große Geschäfte öffnen nur Teile der Verkaufsflächen

18.04.2020

Landkreis Am kommenden Montag will der Einzelhandel im Landkreis Oldenburg wieder Fahrt aufnehmen, nachdem die Politik die Schutzmaßnahmen der Corona-Krise gelockert hat. Läden mit einer Größe bis zu 800 Quadratmetern dürfen öffnen. Hygiene und Abstandsregeln stehen dennoch weiter im Fokus.

So stattet der Elektronikfachmarkt Euronics am Westring in Wildeshausen seine Mitarbeiter mit Mund-Nasenschutz aus. Trennscheiben im Laden sollen den Kundenkontakt sicherer machen. Am Eingang werden Desinfektionsmittel bereitgestellt. Genutzt werden können für den Einkauf im Euronics aber nur 750 der 1900 Quadratmeter.

Möbel Feldmann in Wildeshausen öffnet am Montag nur sein 800 Quadratmeter großes Küchenstudio. Das Möbelhaus mit 3600 Quadratmetern bleibt weiter geschlossen, berichtet Inhaberin Sabine Helmers. Sie steht klar zu der Regelung „Gesundheit vor Wirtschaft“, kritisiert aber, dass es in Deutschland keine einheitliche Regelung für die Möbelbranche gibt.

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Wenige große Geschäfte

Öffnen wird am Montag auch wieder der Möbel-Sonderpostenmarkt am Westring. Von den 3000 Quadratmetern werden nach der Aussage von Verkäuferin Sabrina Boljevic aber nur 800 zugänglich sein. Der Großteil werde durch die Feuerschutztüren gesperrt.

„Wir haben hier keinen Laden über 800 Quadratmeter“, sagt Martin Lottes, Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins Ahlhorn-Großenkneten-Huntlosen. Er findet es gut, dass die Geschäfte wieder öffnen dürfen und hofft, dass die Kunden sich an die vorgegebenen Vorsichtsmaßnahmen halten. In sein Geschäft, MSL-Elektronik am Lemsen in Ahlhorn, das am Montag wieder öffnet, dürfen zum Beispiel maximal zwei Kunden.

„Die Fahrradhalle“ in Ahlhorn öffnet ebenfalls wieder und weist die Kunden mit Infoschildern auf die Vorsichtsmaßnahmen hin.

Bei Carl Hellbusch in Großenkneten steht den Kunden ab Montag neben dem Lebensmittelverkauf auch wieder das Textilien- und Mode- sowie das Gardinengeschäft zur Verfügung, in denen darauf geachtet werden soll, dass sie nicht zu voll werden.

Auch in der Samtgemeinde Harpstedt öffnen am Montag wieder viele Geschäfte. Die Vorsichtsmaßnahmen sind dort recht unterschiedlich. Während „Die Dekowerkstatt“ auf Hinweisschilder sowie das freiwillige Tragen von Mund- und Nasenmasken setzt, dürfen beim Raumausstatter Borchers höchstens drei Kunden gleichzeitig im Geschäft sein und müssen sich vorher die Hände desinfizieren.

Rundgang durch Laden

Die Motorradwerkstatt Harley Davidson Customizing in Klein Ippener setzt bei der Wiedereröffnung des Showrooms ebenfalls auf Desinfektion, während es bei „Juwelier und Brillenmode Pestrup“ in Harpstedt eine Beschränkung der Kundenzahl gibt: Maximal zwei Personen wird nach Klingeln Einlass gewährt.

Eine andere Idee hat das Ofenhaus Colnrade: Mit einem weiteren Ein- bzw. Ausgang soll für einen Rundgang durch das Geschäft gesorgt werden, damit sich die Kunden besser aus dem Weg gehen. Nasen- und Mundschutz sind erwünscht, aber keine Pflicht. Zudem fällt der „Showtag“ am Sonntag weg und das Café bleibt geschlossen.

Der Büro- und Telekommunikationsdienstleister „Fix & Fax“ in Harpstedt würde gern wieder öffnen, der Eigentümer ist sich aber noch nicht sicher, ob er das darf. Ihm fehle Desinfektionsmittel, welches das Ordnungsamt voraussetze. Den Kunden stehe weiterhin der „Vier-Augen-Service“ nach telefonischer Terminabsprache zur Verfügung.

„Ich finde es wichtig, dass die kleinen Geschäfte wieder öffnen dürfen, damit die Leute sich nicht daran gewöhnen, nur noch im Internet zu bestellen“, sagt Martina Hundt, Inhaberin der „Hörstube“ in Harpstedt und zugleich 2. Vorsitzende der Werbegemeinschaft in der Samtgemeinde. Sie hofft, dass sich die Kunden an die vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen halten.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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Florian Mielke Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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