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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Grüne fordern Züge im Halbstundentakt

08.10.2019

Landkreis /Ganderkesee Die Grünen wollen ein besseres Angebot auf den Schienenstrecken im Landkreis Oldenburg und fordern einen durchgängigen Halbstundentakt. Quasi parallel zu den Autobahnen 1, 28 und 29 gibt es Zugstrecken zwischen Wildeshausen und Delmenhorst, Ahlhorn und Oldenburg sowie Oldenburg und Delmenhorst.

Die Kreistagsfraktion hat einen Antrag an den Landrat geschrieben, sich bei der Deutschen Bahn und bei der Niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft für einen Ausbau der Eisenbahnstrecken einzusetzen.

„Es ist an der Zeit, im Rahmen der allgemeinen Mobilitätsoffensive den schienengebundenen Personenverkehr im Landkreis Oldenburg zu verbessern, um Berufspendlern und Reisende einen Anreiz zu bieten, vom Auto auf die Bahn umzusteigen,“ fordert der Grünen-Kreistagsabgeordnete Reinhold Schütte aus Elmeloh.

Zuständig für den Ausbau der beiden Strecken sei die Deutsche Bahn. Die Niedersächsische Landesnahverkehrsgesellschaft sei verantwortlich für die Angebote und Fahrpläne im Personenverkehr, die sie dem Betreiber vorgibt. „Nur durch bessere Angebote als Ersatz für das Auto kann der Klimaschutz gelingen“, so Grünen-Fraktionschef Eduard Hüsers.

„Die Fahrzeiten sind durch höhere Geschwindigkeiten zu verkürzen und die Zugtaktung zu verbessern. Dazu gehört ein fester 30-Minuten-Takt, von dem insbesondere Berufspendler profitieren“, so Hüsers und erklärt weiter, dass er immer wieder angesprochen und gebeten werde, sich für ausreichende Verbindungen am frühen Morgen und in späten Abendstunden, auch am Wochenende, auf der Strecke Oldenburg-Ahlhorn einzusetzen. „Es kann und darf nicht mehr sein, dass zum Beispiel Frühschichtarbeiter nur mit dem Auto rechtzeitig zur Arbeit nach Oldenburg oder auch Bremen kommen.“

„Gerade heute, da den Menschen immer bewusster wird, welchen erheblichen Anteil der Autoverkehr an der Verschmutzung der Luft hat, muss der emissionsfreie Personenverkehr auf der Schiene gestärkt werden“, fordert Reinhold Schütte. Ziel müsse es sein, einen Beitrag zur Senkung von Kohlenstoffdioxid-, Stickoxid- und Feinstaub-Emissionen zu leisten.

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