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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Landwirte Aus Kreis Oldenburg: „Die Politik soll mit uns reden“

26.11.2019

Landkreis /Harpstedt Es ist eine Forderung, die simpel klingt: „Die Politik soll mit uns reden.“ Wie ernst Jan-Bernd Stolle und weitere Landwirte aus dem Landkreis Oldenburg diese Forderung meinen, ist am Montag deutlich geworden: Mit rund 60 Schleppern fuhren sie zur Bauern-Demonstration nach Berlin. In Harpstedt trafen sich die Teilnehmer zur Abfahrt.

„Rund 10 000 Schlepper aus ganz Deutschland werden in Berlin erwartet“, sagte Stolle – und machte seinem Ärger Luft. „Es tut weh, wie mit uns umgegangen wird. Die Politiker sollen nicht über uns, sondern mit uns reden“, klagte der 51-jährige Landwirt aus Hellbusch.

An diesem Dienstag soll vor dem Brandenburger Tor demonstriert werden. In drei Konvois fuhren die Landwirte los. Darunter in sogenannten Langsamläufern, die 40 Stundenkilometer fahren, und Tiefladern, die je ein bis zwei Traktoren mitnahmen. Die Schnellläufer starteten als Letztes gegen 12 Uhr. Diese Traktoren sind mit bis zu 50 km/h die schnellsten Schlepper. „Wir rechnen mit rund zehn Stunden Fahrt“, sagte Jonas Evers, bevor er sich auf seinen Trecker setzte – die Landwirte fuhren über Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Der Junglandwirt betreibt gemeinsam mit seinem Vater in Groß Köhren einen Hof. „Wir haben 120 Sauen und 180 Hektar Ackerbau.“ Für gewöhnlich hilft noch ein Auszubildender auf dem Hof mit. „Aber der fährt heute auch zur Demo.“ Somit war der Vater am Montag allein auf dem Hof. „Zurzeit ist es relativ ruhig, da geht das – im Sommer ist das schon schwieriger.“

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Bei den Demonstrationen in Oldenburg und Hamburg war es das große Thema, die Protestaktion in Berlin schlägt in die gleiche Kerbe: „Wenn es um Auflagen geht, soll die Politik mit den Landwirtschaftsverbänden sprechen“, forderte Evers. Es ärgert ihn, dass die Politik „die Unwissenheit in der Bevölkerung“ schüre. Als Beispiel nannte er die Diskussionen um die Nitratbelastung: „Die Proben werden aber an gefährdeten Stellen genommen. Wir benutzen unser eigenes Brunnenwasser für unsere Tiere.“ Zwei Milligramm Nitrat pro Liter würden sich in dem Wasser befinden. „Erlaubt sind 50 Milligramm.“

„Wir brauchen Planungssicherheit“, ergänzte Christoph Wolter. Der 22-jährige Landwirt ist auf einem benachbarten Hof in Beckeln angestellt. „Die jungen Generationen sollen in Zukunft noch wirtschaften können.“

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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