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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Landwirtschaft: „Der Nabu fährt uns in die Hacken“

07.08.2020

Landkreis /Huntlosen Der Vorstand des Kreislandvolkverbandes Oldenburg begrüßt ausdrücklich das klare Bekenntnis des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil zu dem zwischen Landesregierung, Umweltverbänden und Landwirtschaft vereinbarten „Niedersächsischen Weg“. Das teilte der Verband in einem Schreiben mit. Es handelt sich dabei um ein gemeinsames Strategiepapier zum künftigen Natur-, Arten- und Gewässerschutz. Daran beteiligt sind die Landesregierung mit dem Umwelt- und dem Landwirtschaftsministerium, Nabu, BUND, Landvolkverband und Landwirtschaftskammer.

„Zusätzliche Schärfe“

In einer Pressemitteilung hatte Stephan Weil zuletzt sein Unverständnis darüber geäußert, dass der Naturschutzbund (Nabu), neben dem gemeinsam erarbeiteten Kompromiss, mit dem eigens initiierten Volksbegehren zum Artenschutz „unnötig zusätzliche Schärfe“ in das Thema bringe und offensichtlich weiter dran festhalte.

„In der gemeinsamen Vereinbarung zum Niedersächsischen Weg haben sich alle beteiligten Vertragsparteien das anspruchsvolle Ziel gesetzt, zukünftige Regelungen im Sinne des Natur-, Arten- und Gewässerschutzes zu formulieren und dies in themenbezogenen Arbeitskreisen der Landesregierung möglichst bis Ende August als Gesetzestext für die Beratung in den Gremien vorzulegen“, schreibt der Vorstand des Kreislandvolkverbandes. „Diese Arbeitskreise arbeiten auf Hochtouren und wollen an dem Zeitplan festhalten.“

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Es sei auch vereinbart, dass die Landwirte für umweltrelevante Maßnahmen entschädigt werden, die auf deren Flächen umgesetzt werden. Der finanzielle Ausgleich sei in den gemeinsamen Verhandlungen ausdrücklich von allen – auch vom Nabu – mitgetragen worden. Es sei die gesellschaftliche Aufgabe, denjenigen Landwirten, die in ihrer Arbeit und Einkommenssituation, aber auch in den eigentumsrechtlichen Grundlagen beschnitten werden, entsprechende Entschädigung zu zahlen.

„Der überwiegende Teil unserer Gesellschaft erwartet, dass die an diesem Prozess Beteiligten in einer sachlich ruhigen Art und Weise miteinander nach Lösungen streben. Umso unverständlicher ist die Vorgehensweise des Nabu mit dem Volksbegehren“, so der Vorstand des Kreislandvolkverbandes Oldenburg.

Nabu mit Doppelstrategie

„Der Nabu sitzt mit am Tisch und bringt seine Ideen und Gedanken ein und fährt uns von hinten in die Hacken. Darüber sollte man mal nachdenken, wenn zu weiteren Unterschriften aufgerufen wird.“

An Bundesumweltministerin Svenja Schulze richtete der Vorstand die Bitte, einen Blick nach Niedersachsen zu werfen, statt immer wieder mit Forderungen neue politische Angriffe auf die Landwirtschaft zu lancieren.

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