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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Abgeordnete begrüßen neue Meisterpflicht

14.10.2019

Landkreis /Wildeshausen Diese Nachricht haben die Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag (SPD, Delmenhorst) und Astrid Grotelüschen (CDU, Ahlhorn) positiv aufgenommen: Das Bundeskabinett hat entschieden, dass in knapp einem Viertel der zuvor zulassungsbefreiten Gewerke die Meisterpflicht wiedereingeführt wird.

„Die Meisterpflicht treibt die Handwerkskammer und Handwerker, auch in meinem Wahlkreis, seit vielen Jahren um. Sie macht eine Karriere im Handwerk attraktiver und stellt sicher, dass die Handwerksdienstleistungen qualitativ hochwertig bleiben“, freut sich Mittag über den Kabinettsbeschluss. Neben Schilder- und Reklameherstellern, Parkettlegern und Raumausstattern gehören auch Platten-, Mosaik- und Fliesenleger zu den zwölf betreffenden Gewerken. Der Entscheidung vorausgegangen war ein intensives, einjähriges Prüfverfahren. Die Kreishandwerksmeisterin der Kreishandwerkerschaft Delmenhorst/Oldenburg-Land Britta Franke dazu: „Es freut mich sehr, dass dieser Schritt, wieder in die richtige Richtung, gegangen wurde. Die Meisterpflicht bedeutet eine wichtige Wertschätzung für die Qualitätssicherung in der Aus- und Weiterbildung in unserem Handwerk.“

„Mit der Festlegung der Gewerke zur Wiedereinführung der Meisterpflicht sind wir unserem Versprechen einen entscheidenden Schritt näher“, so Grotelüschen, die Mitglied im Wirtschaftsausschuss und Unterausschuss für regionale Wirtschaftspolitik des Bundestages ist.

Grotelüschen tauschte sich mit Praktikern in ihrem Wahlkreis aus, zum Beispiel mit dem Meisterbetrieb Voigt und Böhm in Hude oder auch den Geschäftsführern sowie Mitgliedsbetrieben der Kreishandwerkerschaften Delmenhorst/Oldenburg-Land und Wesermarsch. „Es war wichtig, aus erster Hand die Argumente zum Für und Wider zu hören. Unser Gesetz muss am Ende nicht nur Grundgesetz- und europarechtskonforme Hürden nehmen, sondern auch in der Praxis sinnvoll sein. Für bestehende Betriebe, die derzeit nicht der Meisterpflicht unterliegen, wird eine Bestandsschutzregelung greifen“, betont die Bundestagsabgeordnete. Einige Berufsgruppen hätten gar keine Meisterpflicht gewollt, in anderen sei sie aufgrund ausschlaggebender Kriterien wie Gefahrengeneigtheit oder Verbraucherschutz ein Muss. Grotelüschen: „Eine Wiedereinführung für Februar 2020 ist realistisch, dafür müssen wir in Berlin nun noch einmal Gas geben.“

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