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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Elektroautos fahren für die Gesundheitsregion

19.02.2018

Landkreis /Wildeshausen Emilio ist ein beliebter spanischer Vorname. Er bedeutet so viel wie „der Eifrige“. Leicht abgewandelt, „Emilo“, lautet der Name eines Projekt, das die „Gesundheitsregion Landkreis Oldenburg“ auf den Weg bringen will. Es geht um Elektromobilität im ländlichen Raum, vor allem aber um die Verbesserung des sozialen Miteinanders.

Die Idee dahinter: Auch ältere Menschen wollen möglichst lange mobil bleiben. Doch was tun, wenn man auf dem Land lebt, kein Auto besitzt und das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs sehr weitmaschig ist? Wie sind dann der Arzt in der nächsten Stadt oder der Supermarkt zu erreichen? In der Arbeitsgruppe „Mobilität“ der Gesundheitsregion wurde das Thema eifrig diskutiert, berichtet Rabea Beyer. Die 43-jährige Sozialwissenschaftlerin ist Koordinatorin der Gesundheitsregion. Das Team kam auf die Idee, Bürgerbusse einzusetzen. Sie sollen wie Sammeltaxis die Interessenten daheim abholen und zum Arzt oder zum Einkaufen bringen. Um für die Projektidee Fördermittel des Bundesumweltministeriums zu bekommen, sollen die Bürgerautos als Elektrovariante angeschafft werden.

Der Förderbescheid liegt seit einiger Zeit auf dem Tisch. Berlin überweist für das Projekt „Emilo“ 210 000 Euro. Für die Gemeinden Kirchseelte und Dünsen werden zwei Siebensitzer angeschafft. In Dünsen soll sich ein noch zu gründender Verein mit der Planung und der Betreuungs des E-Autos befassen, kündigt Bürgermeister Hartmut Post an. Es werde ein Plan aufgestellt, nach dem die ehrenamtlichen Fahrer beispielsweise zum Einkaufen nach Harpstedt oder zu den Ärzten nach Wildeshausen fahren. Abends, so schwebt es Post vor, könnte das Fahrzeug von Vereinen genutzt werden. Aufgeladen werden soll das Bürgerauto in einem Solar-Carport.

Nicht nur in Dünsen und Kirchseelte sollen Elektroautos rollen: Nach den Worten Beyers seien auch für die Gemeinden Ganderkesee und Dötlingen entsprechende Fahrzeuge geplant – allerdings Kleinwagen, die für soziale Projekte genutzt werden. Ein fünftes Auto, ein Kastenwagen, soll schließlich der Hausmeister der Berufsbildendenden Schulen (BBS) in Wildeshausen nutzen. Die Ausschreibung für die Fahrzeuge werde gerade geprüft, erklärt Beyer.

Geplant sei, dass im ersten Quartal dieses Jahres die Elektro-Autos auf den Höfen der Gemeinden stehen. Auch der Landkreis Oldenburg will (wie berichtet) jährlich mindestens zwei Benziner gegen E-Autos oder Fahrzeuge mit Hybridmotor tauschen.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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