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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Landrat Eger im Schützenfest-Stress

22.05.2013

Harpstedt Für Landrat Frank Eger war der Pfingstdienstag ein wahrer Schützenfestmarathon: Am Vormittag mischte er sich bei den Harpstedter Bürgerschützen unters Volk, am Nachmittag ging es in Wildeshausen mit dem Gildefest weiter. Zuletzt griff Eger vor neun Jahren in Harpstedt zu Zylinder und Holzgewehr. Ebenso wie 2004 schrieb sich der Landrat auch diesmal beim III. Rott von Korporal Werner Thomas in die Teilnehmerliste ein und marschierte anschließend mit zum Bataillons-Appell auf dem Marktplatz. „Ich hoffe, er ist im III. Rott noch mal richtig geschliffen worden“, sagte Oberst Rolf Ranke schmunzelnd auf dem Marktplatz und spielte dabei auf die unerbittliche Rekrutenausbildung von Hans-Dieter Michl an.

Für alle Harpstedter hatte der Tag des großen Schiebenscheetens um 6 Uhr morgens mit dem Weckruf der Trommler begonnen – zum Glück trocken. Hatte es doch am Tag zuvor, beim Kinderschützenfest, unablässig geregnet. Die Prager spielten bereits um 8 Uhr beim Oberst in der Freistraße, während König Michael Voß in unmittelbarer Nachbarschaft das Offizierskorps empfing. Die Bürgerschützen trudelten ab 9 Uhr in den vier Rott-Quartieren ein, um ihren Schützenfest-Obolus zu entrichten. Die Rekruten erwartete zudem ein Probeexerzieren. „Ich will Präzision sehen. Wir sind hier kein Kaffeeklatsch“, kommandierte Hans-Dieter Michl die Neulinge vom III. Rott vorm Haus von Korporal Thomas an der Lindenstraße.

Während die Rekruten das Marschieren und das Präsentieren des Gewehrs übten, wurde das Offizierskorps samt Pragern vorm Amtshof vom Magistrat empfangen. Der Magistrat wurde repräsentiert durch Fleckenbürgermeister Werner Richter, seine Stellvertreter Horst Hackfeld und Stefan Wachholder sowie durch Gemeindedirektor Ingo Fichter.

„Dieser Empfang ist für uns Offiziere eine Belohnung für die Festvorbereitungen – wir genießen das“, gestand Leutnant Bernd Volkmer gegenüber der NWZ . Auch freue sich das Offizierskorps jedes Jahr darüber, dass überall dort, wohin es komme, alles festlich geschmückt und hergerichtet sei.

In bewährter Form begleiteten die Prager das Offizierskorps. Dirigent Steffen Akkermann ließ es sich trotz eines Handicaps nicht nehmen, bei der Blaskapelle den Ton anzugeben. Weil er sich wenige Tage zuvor den Fuß „verknackst“ hatte, kutschierte ihn Pierre Marreau in einem selbst ernannten „Invaliden-Cabrio“ von Auftritt zu Auftritt.

Beim Bataillonsappell auf dem Marktplatz, den viele Zuschauer säumten, kamen alle beteiligten Gruppen des Bürgerschützenfestes zusammen.

Der neue Adjutant Claus Grote meldete Oberst Ranke 496 (Vorjahr: 468) angetretene Bürgerschützen. Und nochmals mussten alle Rekruten beweisen, was sie in ihren Quartieren gelernt hatten. „Selten so eine schöne Truppe gesehen“, zeigte sich Ranke begeistert darüber, dass die Rekruten „das morgendliche Casting in den Rotts gut überstanden zu haben scheinen und nun sozusagen im Recall hier auf dem Marktplatz stehen“.

In seiner Rede wies der Oberst auf eine Besonderheit hin: In diesem Jahr führe der Ausmarsch zum Festplatz auf den Koems nicht über die Burgstraße, die immer noch „renoviert“ werde, sondern über die Freistraße. „Deshalb hat es sich auch besonders gelohnt, dass sich die Nachbarn vom König so viel Mühe beim Schmücken gegeben haben.“ Bürgermeister Werner Richter bezeichnete den Flecken als „Riesenfestsaal“, in dem es sich gut feiern lasse.

Nach dem Eintreffen auf dem Festplatz warteten auf die Besucher ein Mittagsbüfett, die Hüttendisco mit DJ Toddy, die Schießwettbewerbe und weitere Klänge der Prager. Um 20 Uhr wurde der neue König gefeiert (siehe Artikel oben).


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
Marén Bettmann
Wardenburg
Redaktion Wardenburg
Tel:
04407 9988 2730

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