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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Landvolk fährt auf eigenen Wegen

07.07.2016

Landkreis Im Juni haben Kreislandvolkverband und Kreislandfrauenverband Oldenburg der Startschuss für die „Fahrradroute der Landwirtschaft“ gegeben. Mit Tafeln sowie Erlebnisstationen werden zukünftig die anliegenden landwirtschaftlichen Betriebe an Radwegerouten informieren. Sowohl die Flächenbewirtschaftung mit den aufstehenden Kulturen als auch die Tierhaltung und die Arbeit der Familien auf den Höfen wird den vorbeifahrenden Radfahrern mit erklärt. „Aktuell haben sich bereits über 80 landwirtschaftliche Betriebe zur Mitarbeit bereiterklärt“, berichtet Kreislandvolk-Geschäftsführer Bernhard Wolff.

Im Rahmen einer sehr zeitintensiven Vorbereitung wurde im vergangenen Winter dieses Projekt konzipiert. Mit Hilfe einer Förderung über die Leader-Arbeitsgruppe im Landkreis Oldenburg sollte dazu die finanzielle Rahmenausstattung erreicht werden. Dafür seien im Februar Fördermittel in Höhe von 50 000 Euro zugesagt worden. Die weitere, ebenso große Summe von 50 000 € Euro zur Kofinanzierung wird aus Eigenmitteln des Verbandes und von Sponsoren gewährleistet.

Im Laufe der Zeit konkretisierten sich immer mehr die besonderen Anforderungen aus den Vorgaben des Europa-Programms zur Antragstellung der Fördergelder. Auf Kreislandvolk und Kreislandfrauenverband wären hohe Planungskosten und erheblicher zusätzlicher Verwaltungsaufwand zugekommen. „Der Landkreis Oldenburg hat sich im Rahmen seiner Spielräume redlich bemüht, uns zu unterstützen und Wege aufzuzeigen, wie die Vorgaben zu erfüllen sind“, bestätigt Wolff. Dennoch sei nach eingehender Beratung im Kreislandvolkverband und in Absprache mit dem Kreislandfrauenverband entschieden worden, dass diese Grundlagen als nicht leistbar und nicht finanzierbar eingeschätzt werden und deshalb das Projekt nun ohne die Fördermittel aus dem Leader-Programm realisiert werden soll. Wolf: „Es müssen zukünftig pragmatische Lösungen gefunden werden, wie öffentliche Gelder für Projekte zur Entwicklung im ländlichen Raum eingesetzt werden können. Sonst verlieren motivierte – überwiegend ehrenamtliche – Initiatoren auch noch den letzten nötigen Schwung.“

„Die Route wird weiter genauso hochwertig bearbeitet wie zuvor. Jedoch sind wir bei unseren Entscheidungen außerhalb der EU-Programmanforderungen sehr viel flexibler und können schon bald etwas Konkretes vorweisen“, betonen die Vorsitzenden Jürgen Seeger und Heide Behrens bei einem gerade mit Landrat Carsten Harings geführten Gespräch.

Zum Tag des offenen Hofes im Sommer 2018 soll das Projekt abgeschlossen sein, so Wolf. Es biete dann auch für die Kommunen und Touristikverbände eine Unterstützung in den Angeboten für Fahrradfahrer.

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