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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Lieber „Braunbier satt“ als grüne Gurken

03.06.2011

WILDESHAUSEN „Die passen besser zu mir“, raunte Schaffer Arne Tschöpe, stattliche 1,98 Meter groß, Hauptmann Hermann Johannes zu. Beim Rockappell des Tambourkorps waren beide gerade in der letzten Reihe – besetzt mit Markus Wulf, Torsten Breßler und Ulf Nehls – angekommen. Auch Nehls und Breßler sind stattliche 195 Zentimeter groß. Natürlich war das Tambourkorps unter der Leitung von Wolfgang Niester wieder in bester Verfassung.

Erneut einstimmig fiel der Beschluss bei der traditionellen Versammlung der Wildeshauser Schützengilde am Himmelfahrtstag auf dem Rathaussaal aus: Das Gildefest 2011 wird mit „Braunbier satt“ gefeiert. Ralf Siemer, Mitglied des Regiments, hatte den Antrag gestellt. Er meinte: „In Zeiten von EHEC kann es nur heißen: Esst keine Gurken, sondern trinkt Bier!“ Zumal dieses in Bremen mit einem stattlichen Anteil guten Wildeshauser Wassers gebraut werde. Allerdings steigt der Bierpreis im Festzelt in diesem Jahr um 10 Cent auf 1,50 Euro pro Glas, wie Major Günter Vorberger mitteilte.

Oberst Ernst Frost fehlte bei der Versammlung. Er wird nach dem Tod seiner Frau in diesem Jahr auch nicht am Gildefest teilnehmen. Das Fest wird federführend von seinem Adjutanten, Major Andreas Tangemann, und dessen Vorgänger, Oberstleutnant Heiner Ahlers, geleitet. Das Duo bat um Unterstützung: „Wir schaffen das nur wenn wir alle an einem Strang ziehen – und zwar in eine Richtung“, betonte Ahlers.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Berichte über den Stand der Festvorbereitungen. Auch in diesem Jahr soll den über 3300 Gildemitgliedern und vielen tausend Gästen aus der Region ein attraktives Programm mit viel Musik geboten werden, berichteten die Sprecher der Ausschüsse. Es beginnt am Sonnabend, 11. Juni, um 20 Uhr mit der „Radio-Bremen 4-Party“ im Festzelt. An beiden Pfingsttagen gibt es wieder einen Handwerkermarkt. „Den Trödelmarkt wird es nicht mehr geben“, sagte Fähnrich Frank Görke für den Festplatzausschuss.

Weiter verstärken will die Gilde ihre Bemühungen um den Jugendschutz. Auch in diesem Jahr gibt es farblich unterschiedliche Tanzbänder, die den Zugang zum Festzelt gestatten. Um beim Feuerwerk am Sonntagabend, 12. Juni, Warteschlangen an den Kassenhäuschen zu vermeiden, riet Major Vorberger, sich rechtzeitig Eintrittsbänder zu besorgen. Mit kräftigem Beifall dankte die Versammlung Oberleutnant Artur Gabriel für dessen Bericht über die Aktivitäten des Schießausschusses. In der Rekordzeit von nur drei Monaten erstellten Lehrer und Schüler der BBS das neue Schießhaus im Krandel. Gabriel gestand, er habe allerdings Franz Duin, der auf der Generalversammlung am 19. Februar eine packende Rede hielt, beim Arbeitsdienst vermisst. „Beim Richtfest war ich dabei“, entgegnete der Oberstleutnant ehrenhalber.

Nach Rockappell und dreimaligem Rundgang durch den Saal entließ General Kian Shahidi das Tambourkorps mit dem Auftrag, den Wildeshauser Bürgern das Fest 2011 anzukündigen. Die „fünfte Jahreszeit“ hat damit begonnen.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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Wildeshauser Schützengilde | BBS

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