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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Schuppen“ ist eine Institution

11.06.2019

Littel Wie schaffen wir es, Futter- und Düngemittel zu günstigen Konditionen am Markt zu bekommen? Diese Frage stellten sich vor mehr als 100 Jahren viele Landwirte in Littel und Umgebung. Die Antwort gaben sie sich selbst: Am 1. Mai 1919 wurde in Littel von 90 Landwirten eine Genossenschaft mit diesem Ziel gegründet.

Heute ist die Landwirtschaftliche Bezugsgenossenschaft Littel/Charlottendorf-West deshalb 100 Jahre alt. Zu verdanken hat sie das fleißigen Mitarbeitern, die weitsichtig genug waren, sich auch für Nicht-Landwirte zu öffnen. Längst gibt es auch Katzen- und Hundefutter, Gartengeräte und Werkzeug im Angebot.

In einer Feierstunde im Litteler Krug mit über 70 Gästen wurde an ihre abwechslungsreiche Geschichte erinnert. Nach der Begrüßung durch den Aufsichtsratvorsitzenden August Griepenkerl lobte der Geschäftsführer des Genossenschaftsverband Weser-Ems, Johannes Freundlieb, die Aktivitäten der kleinsten Warengenossenschaft im Weser-Ems-Gebiet und bescheinigte ihr eine gute wirtschaftliche Bilanz.

Wardenburgs Bürgermeisterin Martina Noske betonte die wichtige Rolle bei der Nahversorgung der Bürger, da die Genossenschaft mittlerweile längst nicht mehr nur mit landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln handelt, sondern im Haus- und Gartenmarkt Dinge für den alltäglichen Bedarf bereit hält.

Vorstandsvorsitzender Heiner Möhlenpage bedankte sich nach einem kurzen Rückblick über die vergangenen Jahrzehnte bei allen Mitgliedern – heute sind es noch 37 – für das Vertrauen, bei den jetzigen und ehemaligen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz für den Erhalt der Genossenschaft und bei Henning Gerdes und Marco Asche für die Geschäftsführung.

Ziel sei es, auch in Zukunft die Landwirte und die übrige Bevölkerung gut und günstig zu versorgen, vom Futtermittel, Saatgut und Dünger über Werkzeug und Gartengeräte bis hin zu Katzen- und Hundefutter und Arbeitskleidung.

Bekannt ist der „Schuppen“, wie die Genossenschaft im Dorf gern genannt wird, auch für Obstbrandspezialitäten aus Österreich. 2010 hatte die Genossenschaft in ihren Standort in Littel, Garreler Straße 134, investiert und den Verkaufsraum deutlich erweitert. Aus ursprünglich zwei Räumen wurde ein großer geschaffen. Geöffnet ist das Geschäft montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr.

Eine große Herausforderung, da ist sich der Vorstand einig, bleibt der Strukturwandel in der Landwirtschaft und sind die Probleme mit der Umsetzung der Verschärfung zur Düngeverordnung.

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