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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Jan Harpstedt: Lokomotivfreunde kommen zum Zug

12.09.2016

Harpstedt Es zischt und dampft, Gäste drängen sich um den Mann im weißen Hemd und der dunkelblauen Mütze. Die Tickets für die nächste Fahrt sind am Sonntag begehrt am Gleis am Bahnhof Harpstedt.

Mit den befreundeten Eisenbahn-Vereinen aus Bruchhausen-Vilsen, Preußisch Oldendorf und zahlreichen Besuchern feierten dort die Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunde (DHEF) ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Familienfest. Ein Karussell, verschiedene Stände und vier Lokomotiven, drei Triebwagen sowie einige Traktoren warteten auf Eisenbahnfreunde jeden Alters. Mit der Anzahl der Besucher zeigte sich Torben Kluwe, stellvertretender Vorsitzender des DHEF, zufrieden: „Wir haben die Besucher nicht gezählt, aber unser Angebot kommt gut an.“

Rund 40 Ehrenamtliche

Der Mann in der Bekleidung des Fahrkartenverkäufers ist Andree Hoffmann. Eigentlich hat er einen anderen Job, an diesem Tag schlüpft er aber für die Besucher in diese Rolle. Die nächste Fahrt geht nach Dünsen. „Alle Fahrgäste bitte Einsteigen“, ruft er. Die Türen werden geschlossen und die Bahn verlässt schnaufend den Bahnhof. Die Einnahmen kommen dem Verein zu Gute.

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Über Fahrten, Abfahrt und Ankunft ist Frauke Lehmann bestens informiert. Mit Kreide notiert die „Fahrgastbetreuerin“ die Abfahrtszeiten an einer Tafel. Insgesamt 40 Ehrenamtliche betreuen die Besucher.

Bequem nach Delmenhorst oder Dünsen fahren, ist jedoch nichts für Familie Hindt aus Stuhr. Sie wollen lieber einmal selbst anpacken und entscheiden sich für eine Fahrt mit der Draisine. „Das haben wir noch nie gemacht und es macht ziemlich Spaß“, so Mutter Agnetha.

Zügige Touren gefragt

Immer mit dabei Draisinenführer Thorsten Bächler. Die zügigen Touren auf den Gleisen kommen gut an. 50 Fahrten pro Stunde würde er fahren, erzählt Bächler. Nach der schweißtreibenden Arbeit können sich die Lokomotivfreunde und Eisenbahnfans bei Waffeln, Bratwurst und Kuchen wieder stärken.

Heiß geht es bei Nicole Schröder und Ehler Hormann zu. Am offenen Feuer und mit Amboss und Hammer zeigen sie Besuchern, wie sie Dekorationen für Haus und Hof gestalten. Immer wieder bleiben Menschen stehen und stauen.

Mit gleichmäßigen Bewegungen bringt Holger Schoberth seine Drehorgel zum Klingen. Von dem ganzen Trubel an den Gleisen lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. Seit knapp drei Jahren spielt er das Instrument. „Im Repertoire habe ich 350 Lieder“, sagt er. Am Sonntag durften Evergreens wie „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ und „Auf der schwäbischen Eisenbahn“ natürlich nicht fehlen.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzoline.de/videos/oldenburg-land 
Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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