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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

China-Geschäft: Made in Germany gefragt wie nie

27.10.2016

Astrup Fast fertig montiert steht die Anlage zur Kompostierung von Klärschlamm in der Halle am Gewerbegebiet Rothenschlatt in Astrup. In etwa zwei Wochen nimmt das 25 Tonnen schwere Ungetüm den See- und Landweg ins chinesische Chenzhou in der Provinz Hunan. Eine weitere Anlage soll bald darauf die Reise nach Ostasien antreten.

„Als Firma Backhus haben wir schon vor über zehn Jahren Kontakte zu China geknüpft“, erinnert sich Geschäftsführer Jens Wiechmann. Das seit 30 Jahren bestehende Unternehmen, das sich auf Umsetztechnologie zur professionellen Kompostierung, Abfallaufbereitung und Bodensanierung spezialisiert hat, liefert seine Technik weltweit aus. Der Export ins „Reich der Mitte“ und nach Südostasien der Unternehmensgruppe Eggersmann, zu der die Backhus GmbH gehört, mache maximal 15 Prozent aus, schätzt Wolfgang Müller aus der Geschäftsleitung der Eggersmann GmbH.

Der chinesische Markt sei kein einfacher, sind sich die beiden Führungskräfte einig: „Die ersten Jahre liefen ganz gut“, blickt Wiechmann zurück. Aber nach etwa sechs Jahren habe es einen Bruch gegeben. „Da haben lokale Hersteller uns kopiert und unsere Anlagen nachgebaut. Preislich konnten wir da nicht mehr mithalten.“ Doch die Qualität ließ offenbar zu wünschen übrig. Denn mittlerweile gebe es einen Boom: „Hightech made in Germany ist wieder gefragt; die Anfragen aus China und Asien insgesamt nehmen zu“, freut sich Müller.

Dass die Eggersmann-Gruppe seit zwei Jahren eine Repräsentanz mit zwei Mitarbeitern in Hongkong habe, wirke sich natürlich positiv auf die Geschäfte in Fernost aus. „Einer dieser Mitarbeiter kann sogar fließend Chinesisch sprechen und schreiben“, berichten Müller und Wiechmann. Das sei ein großer Vorteil, da sich die Chinesen mit dem Englischen schwer tun würden.

Allein in diesem Jahr war Eggersmann auf drei Messen in China vertreten. Und gerade erst vor drei Wochen führte die Geschäftsleitung eine chinesische Delegation durch den Firmensitz in der Gemeinde Wardenburg.

Umsatz bald verdoppeln

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Auf dem chinesischen Markt sieht die Eggersmann-Gruppe für sich in jedem Fall steigende Absatzchancen. „Landwirtschaft und Kompostierung sind ein großes Thema dort“, weiß Jens Wiechmann. Auch bei den Umweltstandards werde in China nachgelegt.

Und so ist die Firmengruppe, die unter anderem Systeme für Abfallsortiertechnik, das Wiederaufbereiten von Rohstoffen aus industriellen und gewerblichen Abfällen sowie die Verwertung biologischer Reststoffe anbieten kann, zuversichtlich über weitere Aufträge aus der Volksrepublik: „Wir denken, wir können den Umsatz unseres China-Geschäfts im nächsten Jahr bereits verdoppeln.“

Marén Bettmann Redakteurin / Wardenburg
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