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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Material aus Holzhauser Heide

30.10.2007

HOLZHAUSEN „Das solide Fundament steht für eine lange Lebensdauer“, sagte Hans-Günter Voß, Vorsitzende des Heimatvereins Düngstrup, mit Blick auf den schnurgerade gemauerten Kniestock. Knapp sieben Monate nach dem Brand des Holzhauser Schafkobens legten Mitglieder des Heimatvereins, der Dorfgemeinschaft Holzhausen und die beteiligten Handwerker am Montag den Grundstein für das neue Gebäude. Bei strömendem Regen zeigte sich die Gruppe optimistisch, dass der Rohbau bis zum Endes des Jahres fertiggestellt wird.

Feierlich unterzeichneten die Beteiligten anschließend im Dorfgemeinschaftshaus ein Dokument, das der Urkundenrolle zugefügt werden soll. In dem Schreiben dankt der Heimatverein der Dorfgemeinschaft sowie Spendern für die Unterstützung. Die Zeit vom Brand bis zum Baubeginn wird in Kürze geschildert. Neben Zeitungsausschnitten, den Mitteilungsheften des Heimatvereins und Münzen hat Voß der Kunststoffrolle die Nadel der Oldenburgischen Landschaft sowie Abzeichen von Heimatverein und dem Deutschen Bundestag zugefügt. Das „Töpfer-Abzeichen“ der Stadt Wildeshausen soll noch folgen. Außerdem fügte er das Plakat vom Erntefest in diesem Jahr bei (Voß: „Das sieht gut aus.“).

Mit der Vernichtung des alten Kobens seien viele Werte, darunter ein alter Rauchfang, unwiederbringlich verloren gegangen. „Beim Aufräumen haben wir in der Asche noch einen silbernen Löffel gefunden“, berichtete Voß. Doch das sei nun Geschichte.

Der neue Schafkoben soll rund 35 000 Euro kosten. „Die Grundfinanzierung ist gesichert“, sagte Vereinssprecher Gerd Hespe-Meyer, „aber unser Spendenkonto ist noch offen.“ Ein Antrag auf finanzielle Hilfe von der Stadt sei nicht gestellt worden.

Im Gegensatz zum alten Schafkoben wird der neue mit einem kleinen Kniestock errichtet. Vorteil der Bauweise sei, dass Besucher eine angenehmere Sitzhöhe erreichten, wenn sie an der Außenwand sitzen. Das Verblendmauerwerk wurde mit Findlingen aus der Holzhauser Heide gemauert, sagte Günther Reineberg, der die Bauarbeiten koordiniert. Für die Maurerarbeiten zeichnet die Firma Georg Ellerhorst verantwortlich. Das Reetdach soll die Firma Hermes (Visbek-Varnhorn) errichten. Der Dachstuhl werde aus Lärchenrundholz, das ganz in der Nähe gewachsen ist, hergestellt.

Hergen Stolle, Enkel des damaligen Schafkoben-Stifters Otto Stolle, meinte, man könne zu recht sagen, dass der neue Koben vorwiegend mit Baumaterial aus der Holzhauser Heide errichtet werde. Die Restarbeien stehen im kommenden Jahr an. „Dann sind wieder viele freiwillige Helfer gefragt“, sagte Voß abschließend.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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