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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Asyl: Mehr Flüchtlinge mit Familienanschluss

17.11.2015

Bookholzberg Erstmals hatte die Gemeinde Ganderkesee nach Bookholzberg eingeladen, um über die Integration der Flüchtlinge zu informieren. Doch bei der Diskussion am Montagabend in der Schule an der Ellerbäke kam die Unterbringung vor Ort erst nach zwei Stunden und 20 Minuten zur Sprache. Zunächst beherrschten allgemeine Fragen die Diskussion.

Drei Objekte sollen in naher Zukunft in Bookholzberg zur Unterbringung von Asylbewerbern genutzt werden. In das „Haus Renken“ im Ortskern ziehen, so Fachdienstleiter Rainer Heinken, vermutlich Anfang Dezember zwei Familien ein. Die Mobilhalle am Wellenhofsweg sei „im Lauf des Dezembers“ bezugsfertig. Erste Bauelemente seien bereits angeliefert worden. Hier will die Gemeinde bis zu 75 Flüchtlinge unterbringen. Und zuletzt – vermutlich im Februar oder März – stehe die alte Nordschule am Vollersweg zur Verfügung. Aktuell leben 23 Flüchtlinge in Bookholzberg, sagte Heinken.

Ausführlich gaben Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas, Kreissozialdezernent Bodo Bode, Diakonie-Geschäftsführer Franz-Josef Franke und Erich Kurzawski vom Arbeitskreis Flüchtlinge den mehr als 200 Besuchern Auskunft. Der Bogen der Fragen reichte von der Registrierung von Flüchtlingen bis hin zu Sprachkursen. Einige machten auch ihre Bedenken deutlich: „Man darf uns dabei nicht vergessen“, so eine besorgte Bürgerin.

Alle Redner wiesen auf das große Engagement von Verwaltung und Ehrenamtlichen hin. Mehr als 200 Bürger haben sich für ein freiwilliges Engagement gemeldet; allein 34 aus Bookholzberg. „Wo haben wir sonst eine Situation, dass sich mehr melden als wir einsetzen können?“, so Franke. Kurzawski ergänzte: „Die Menschen wollen gerne helfen.“ Heinken zufolge gibt es viele Angebote Ganderkeseer Familien, Flüchtlinge aufzunehmen. In einigen Fällen klappe das „ganz hervorragend.“ Eine Zuhörerin empfahl, auch Kinder einzubinden, damit sie Zeit mit jungen Flüchtlingen verbringen.

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Kur­zawski hat festgestellt, dass die Flüchtlinge sehr daran interessiert sind, Deutsch zu lernen. Die Eltern brächten ihre Kinder sogar zur Schule. Heinken warb dafür, den neuen Mitbürgern einen Vertrauensvorschuss zu gewähren.

Auch die geplante Unterbringung von 25 Flüchtlingen im Haus Cristina in Rethorn war Thema. Der Mietvertrag mit dem Eigentümer sei ausgehandelt, so Bode. Das Konzept der Gemeinde, hier auch die regioVHS unterzubringen, bezeichnete er als „gut“.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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