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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mehr Zeit für kreative Entfaltung

30.10.2014

Wardenburg Viel Licht warme Farben und in der Luft meint man einen Hauch von Citrus riechen zu können. Die Kunsttöpferei in der Friedrichstraße von Marita Bode ist schon seit 21 Jahren eine feste Adresse in Wardenburg, nicht nur wegen ihrer Kunst, sondern auch aufgrund der zahlreichen Veranstaltungen die die Künstlerin zusammen mit ihrem Mann Daniel Hübner auf die Beine gestellt hat. Nun plant Rode einen recht drastischen Schritt: Mit den Veranstaltungen ist erstmal Schluss; feste Öffnungszeiten wird es auch nicht mehr geben.

„Es ist an der Zeit, die Arbeit und das Privatleben neu zu strukturieren“, erklärt die Keramikerin ihren Entschluss. „Ich möchte dadurch mehr Potenzial für Neues und Kreatives schaffen.“ Durch die Organisation der Konzerte, Lesungen und Ausstellungen, wie „Kunst im Garten“, seien ihre Freiräume für künstlerische Gestaltungen sehr eingeschränkt gewesen. Besuche in der Kunsttöpferei sind ab dem 10. November nur noch nach vorheriger Vereinbarung oder auf gut Glück möglich.

Die Kunst steht nun also wieder im Mittelpunkt. Werke für diverse Ausstellungen und Töpfermärkte in ganz Deutschland müssen schließlich noch vorbereitet werden. „Das spannende an dem Beruf ist, dass man sich immer neue Wege erarbeiten kann. Dafür müssen alte Dinge aber manchmal aufgegeben werden“, erklärt Rode.

Die Inspiration für ihre Kunstwerke holt sie sich aus der Natur und aus der Auseinandersetzung mit anderen Menschen. „Die Auseinandersetzung passiert im Alltag und ist nie vorgegeben. Es ist nicht so, dass ich etwas sehe und dann denke ,Das mach’ ich jetzt‘“, versucht sie ihren Schaffensprozess zu erläutern. Deshalb sei es schwierig überhaupt ein Beispiel zu nennen, dass sie zu einer ihrer Arbeiten inspiriert habe.

Wie lange es bis zum fertigen Kunstwerk braucht, ist nur schwer zu sagen. Manchmal fange sie an zu arbeiten und lasse die halb fertigen Werke dann schonmal monatelang herumstehen. Irgendwann mache sie dann weiter.

Warum muss es eigentlich die Keramik sein? „Ton ist ein sehr erdiges Material und eignet sich einfach besonders gut für Plastiken, die aus der Natur inspiriert sind“, erklärt die Künstlerin. Ihr Werkstoff lasse sich in jede beliebige Form bringen. Das mache ihn besonders vielfältig. „Das ist meine Berufung. Als Künstlerin muss man schauen, ob man selbst dazu passt. Und die Keramik ist einfach mein Weg“, meint Rode.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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